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Frischer Wind für den Landkreis!

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08.11.2016 19:30 Uhr Bau- und Umweltausschuß, Rathaus

15.11.2016 19:30 Uhr Stadtrat, Rathaus

06.12.2016 19:30 Uhr Bau- und Umweltausschuß, Rathaus

13.12.2016 19:30 Uhr Stadtrat, Rathaus

09.01.2017 19:30 Uhr Bau- und Umweltausschuß, Rathaus

10.01.2017 19:30 Uhr Stadtrat, Rathaus

07.02.2017 19:00 Uhr Bau- und Umweltausschuß, Rathaus

07.02.2017 20:00 Uhr Stadtrat, Rathaus

 

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Aktuell

Freies WLAN - Thannhausen war Vorreiter im Landkreis Günzburg

Thannhausen ist Vorreiter im Landkreis Günzburg!!

Schon im Jahr 2013 stellten die Freien Wähler den Antrag für die Einrichtung von kostenlosem WLAN in der Innenstadt von Thannhausen. Mitte 2014 wurde dieser Service, der bis dahin nur in großen Städten angeboten worden ist, in Thannhausen eingerichtet. Damit war Thannhausen Vorreiter im Landkreis Günzburg. Heute kann der Service rund um's neue Rathaus, in der Bahnhofstraße und Richtung Westen bis zur kath. Pfarrkirche in Anspruch genommen werden und das sehr intensiv, wie der 1. Bürgermeister Georg Schwarz berichtet. (siehe Kommentar in der MN vom 15.10.2016)

FREE WLAN steigert die Attraktivität der Stadt und spricht in großem Maß Jugendliche und Besucher der Stadt Thannhausen an. Thannhausen kann damit den Anspruch einer innovativen, modernen Stadt unterstreichen. Wir können behaupten, dass unsere Initiative und der Antrag im Stadtrat ein voller Erfolg war und ist!

Maßnahmenkatalog der UNI Augsburg

Hilfe von der Uni für die Innenstadt

Auf Initiative unseres Fraktionsmitgliedes und Wirtschaftsreferenten Josef Brandner hat Thannhausen jetzt eine hervorragende Grundlage für die Belebung der Innenstadt!

Thannhausen soll sich weiterentwickeln. Helfen kann dabei ein erarbeiteter Maßnahmenkatalog

Artikel in der MN am 13.10.2016 von  Markus Landherr

Innenstadt soll weiterentwickelt werden. Hierzu kooperiert die Stadt Thannhausen seit einiger Zeit mit der Universität Augsburg und der Industrie- und Handelskammer. Unter anderem waren dazu vor einem Jahr Bürger aus Thannhausen und dem Umland von Studenten befragt worden. Außerdem wurden 30 bestehende Konzepte von süddeutschen Klein- und Mittelstädten analysiert sowie Experteninterviews geführt.

Als Ergebnis präsentierte Dr. Markus Hilpert von der Universität Augsburg dem Stadtrat jetzt einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Weiterentwicklung und Stabilisierung der Innenstadtsituation. Dabei sei darauf geachtet worden, dass Maßnahmen etwa möglichst kostengünstig und niederschwellig durchführbar seien, schnell spürbar Verbesserungen herbeiführten und möglichst viele Bürger und Gewerbetreibende mit einbezogen seien.

Der „Motor“ aller Maßnahmen könne eine Art „Citymanager“ sein, der die Maßnahmen umsetze und begleite, sagte Hilpert. Diese beziehen sich auf die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von neuen Betrieben und Geschäften, das Immobilienmanagement, Marketing und Aktionen.

Um diesen Katalog im Detail zu analysieren und daraus die richtigen Schritte für Thannhausen abzuleiten, einigte sich der Stadtrat auf die Einrichtung eines eigenen Beirats. Dieser solle möglichst breit aufgestellt sein und aus Mitgliedern des Stadtrats und weiteren geeigneten Personen aus Thannhausen bestehen. Über die Zusammensetzung des Beirats wird in der nächsten Sitzung des Stadtrats entschieden.

Wir trauern um unsere ehemalige Fraktionskollegin Elfriede Wiedemann

Nachruf von Dr. Heinrich Lindenmayr in der MN am 03.07.2016

Die langjährige Thannhauser Stadträtin wurde beigesetzt. Welche bleibenden Akzente sie gesetzt hat.

18 Jahre, genau ein Viertel ihres Lebens, gehörte Elfriede Wiedemann dem Thannhauser Stadtrat an. Von 1996 bis 2014 hatte sie ein Mandat in der Fraktion der Freien Wähler, das sie auch in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Thannhausen ausübte. Vor Kurzem starb Elfriede Wiedemann infolge einer schweren Krankheit.

Offen und herzlich ging sie auf die Menschen zu, hatte immer ein Ohr für die Wünsche, Sorgen und Nöte ihrer Mitbürger. Ihr politisches Wirken sei von Ehrlichkeit, Geradlinigkeit und großer Hilfsbereitschaft geprägt gewesen, erklärte Bürgermeister Georg Schwarz in seiner Ansprache am offenen Grab. Damit habe Elfriede Wiedemann als Stadträtin genau jene Eigenschaften verkörpert, welche die Bürger an politischen Mandatsträgern am meisten schätzen.

Sie trat als Politikerin zurückhaltend auf, drängte sich nirgendwo vor. Von unschätzbarem Wert war ihre Gabe des Ausgleichens und Vermittelns, die sie überall zum Nutzen aller und der Sache ausübte, in der Fraktion, im Stadtrat und seinen Gremien, in der Gerberei Wiedemann, in den zahlreichen Vereinen der Stadt, denen sie angehörte. Sie beobachtete aufmerksam, blieb sachlich und gab in entscheidenden Momenten den kurzen, klugen Kommentar, das rechte Wort zur rechten Zeit, um schwierige Situationen zu entschärfen. Das Vermitteln war ihr eine Herzensangelegenheit, aber auch ein Gebot der Klugheit. Sie sei „die Mutter der Fraktion“ gewesen, meinten ihre beiden wichtigsten politischen Weggefährten, Karl Thiel und Erich Keller. Immer habe ihr Haus für Fraktionssitzungen offen gestanden.

Als großzügige Gastgeberin und als jemand, der es verstand, durch kleine Gesten immer wieder den Zusammenhalt zu stärken, habe sie sich große Verdienste um das gute Klima in der Fraktion erworben, das nötig sei, um politisch effektiv auftreten zu können.

Stadtpfarrer Hermann Drischberger hob in seiner Predigt die große Mildtätigkeit und Spendenbereitschaft von Elfriede Wiedemann hervor, die Ausdruck ihrer tiefen Verbundenheit mit Gott gewesen seien.

Unweit von ihrem Grab auf dem Thannhauser Kirchfriedhof befindet sich eine Anlage für Urnenstelen, die basierend auf ihrer politischen Initiative eingerichtet wurde. Lange bevor solche Begräbnisstätten Trend wurden, hatte die Kommunalpolitikerin erkannt, dass sich hier ein großer Bedarf anbahne und die Politik handeln müsse.

 

Neugestaltung der Christoph-von-Schmid-Straße

Der Antrag der Freien Wähler die Gestaltung der Christoph-von-Schmid-Straße wieder in die Hände des Büros Prof. Schegk zu legen, hat sich als goldrichtig erwiesen. Eine durchdachte Planung mit vielen guten Lösungen wurde dem Stadtrat vorgelegt und fand bei allen Fraktionen gefallen. Als Highlight der Planung wurden die Sitzstufen an der Mindel bezeichnet - siehe Bilder.

Die Krönung der Thannhauser Innenstadt

Bericht in der MN am 09.06.2016 von Stefan Reinbold

Die Neugestaltung der Christoph-von-Schmid-Straße in Thannhausen nimmt Form an. Nachdem sich der Stadtrat darauf geeinigt hatte, das bereits mit der Gestaltung der Bahnhofstraße und der Stadtmitte beauftragte Planungsbüro Schegk erneut zu engagieren, wurde in der Sitzung am Dienstag ein erster Planungsentwurf vorgestellt. „Wir wollen das Rad nicht neu erfinden“, erklärte Prof. Ludwig Schegk. Er werde sowohl in Stil und Material an das bereits umgesetzte Konzept anknüpfen. Dabei gehe es vor allem darum, die Seitenbereiche großzügiger zu gestalten und dem Platz vor der Kirche mehr Luft einzuräumen. Erreicht werde das vor allem dadurch, indem die bisherige Straße auf eine Breite von 6,50 Meter reduziert wird. In seinen Planungsvarianten geht Schegk relativ behutsam mit den vorhandenen Strukturen um. Die Linden vor der Kirche sollen erhalten bleiben, eventuell sogar durch einen weiteren Baum östlich des geplanten Bürgerhauses ergänzt werden.

Für die Bushaltebereiche präsentierte Schegk mehrere Optionen. Eine Variante verzichtete dabei sogar völlig auf Haltebuchten, was zwar nach aktuellem Stand die verkehrssicherste Lösung sei, wie der Planer betonte, doch im Rat stieß dieser Vorschlag mehrheitlich auf Missfallen. „Das kommt für mich überhaupt nicht infrage“, entrüstete sich Manfred Göttner. „Das bringt den Verkehr ja völlig zum Erliegen.“ Außerdem seien die Haltebuchten auch für Menschen sinnvoll, die dort mit dem Auto kurz anhalten, um ihre Post in die am Bushäuschen untergebrachten Briefkästen einzuwerfen.

Er gab auch zu bedenken, dass hier immer wieder Reisebusse starteten, die eine gewisse Zeit stehen müssten, bis alle Koffer eingeladen seien. Auch Monika Wiesmüller-Schwab erklärte, die Busse auf der Straße halten zu lassen, sei ein „absolutes No-Go“. Josef Brandner (FW) lieferte die Begründung dazu.Thannhausen sei ein sogenannter Taktknotenpunkt Null, an dem Busse aus verschiedenen Richtungen zeitgleich ankommen und wieder abfahren. Lediglich Gottfried Braun (FW) konnte dem Vorschlag etwas Positives abgewinnen, wenn durch den erzeugten Stau im Innenstadtbereich mehr Autos auf die Umgehungsstraße gelenkt würden. Diese Sicht konnte sein Fraktionskollege Brandner nicht teilen: „Ich kann ihnen versichern: Die Autofahrer nageln uns für diese Entscheidung an die Wand.“ Die Warnung fruchtete. Einstimmig stimmte der Stadtrat dafür, Busbuchten für zwei Busse in die weitere Planung mitaufzunehmen. Gegen die Stimme Brandners wurde beschlossen, das Buswartehäuschen auf der nördlichen Straßenseite zwar zu erneuern, aber am ursprünglichen Standort zu belassen.

Auch der Belag rund um die Sparkasse soll auf Wunsch des Rates unangetastet bleiben. Lediglich das Kopfsteinpflaster in den Parkflächen soll erneuert werden. Peter Schoblocher (FW) regte an, in der Planung möglichst viele Parkplätze „herauszuquetschen“. Thannhausen sei eine Kleinstadt, in der die Menschen nun einmal gerne möglichst nahe an ihrem Zielort parkten. „Wir wollen diesen Service unseren Bürgern bieten“, betonte der Zweite Bürgermeister. Service bietet auch der barrierefreie Eingang zur Kirche im Planungsentwurf. Neben einer neuen Treppe soll eine Rampe mit vier Prozent Steigung auch für Rollstuhl- und Rollatorfahrer einen bequemen Zugang ermöglichen.

Gewissermaßen die „Krönung“ des Entwurfs ist aber eine Treppe zur Mindel nördlich der Mindelbrücke. Über Sitzstufen soll der Fluss als eine Art Erweiterung des angrenzenden Mortainplatzes „erlebbar“ gemacht werden. Werner Kößler äußerte Bedenken wegen der Sicherheit und plädierte dafür, die unterste Stufe mittels eines Zauns abzusichern, damit nicht kleine Kinder in den Fluss fallen. Schegk erklärte, ein Zaun würde das Ambiente zerstören. Rechtlich gesehen bestünde keine Notwendigkeit, das Gelände abzusichern. Stefan Herold regte jedoch an, sich Gedanken zu machen, wie diese Stelle bei Hochwasser gesichert werden könnte. Insgesamt zeigten sich die Räte mit dem Entwurf Schegks sehr zufrieden. Bis Anfang Juli soll Schegk nun den überarbeiteten Entwurf vorlegen, damit die Förderanträge gestellt werden können. Insgesamt wird die Maßnahme etwa 1,3 Millionen Euro kosten.

Kommentar von Stefan Reinbold in den Mittelschwäbischen Nachrichten vom 13.12.2015

Zur Sache jetzt

Anstatt über die Ablehnung im Stadtrat zu klagen und Fundamentalopposition zu betreiben, sollten sich die Grünen-Räte in Thannhausen besinnen und mehr Sachpolitik betreiben. Von Stefan Reinbold in den Mittelschwäbischen Nachrichten vom 13.12.2015


Meinhard Veth klagte bei der Gründungsversammlung des neuen Bündnis 90/Die Grünen-Ortsverbands in Thannhausen darüber, dass es er und sein Mitstreiter Rudolf Haug nicht leicht hätten im Thannhauser Stadtrat. Immer wieder stoße man auf Ablehnung. Aber man werde sich nicht niedermachen lassen, war die kämpferische Ansage.Da ist es wieder, das gute alte Sündenbock-Prinzip. 'Mich trifft keine Schuld, nur die bösen anderen machen Mist.' So einfach darf man es sich nicht machen. Vor allem nicht, wenn man in der Politik etwas bewegen will. Dass die Anträge der Grünen-Räte in der Vergangenheit häufig auf Ablehnung stießen, liegt nicht daran, dass im Stadtrat eine grundsätzliche Ablehnung gegenüber den Neuen herrscht, sondern daran, dass die Anträge meistens nicht gut durchdacht waren. Mal sollte der Rat nach dem Wunsch der Grünen eine Antikorruptionsrichtlinie erarbeiten - obwohl es bereits eine Regelung dafür gibt. Ein anderes Mal soll anstelle des ehemaligen Rathauses ein sozialer Wohnbau entstehen. Es geht immer um die Sache, nicht um Politik, betonte Vorstandsmitglied Günther Meindl. Die "Sache" der Grünen ist im Grunde nachvollziehbar und richtig. Transparenz ist eines der wichtigsten Güter der Demokratie - die sollte auch in einem kleinen politischen Gremium wie dem Stadtrat herrschen. Wer konkret benennen kann, wo der Hund begraben liegt, sollte genau das tun. Aber alle Ratsmitglieder einem nebulösen Generalverdacht zu unterstellen, ist unseriös. Auch das Thema sozialer Wohnungsbau ist angesichts der steigenden Mieten äußerst brisant und neue Wohnungen höchst notwendig. Dass aber der Vorstoß, das ehemalige Rathaus zum sozialen Wohnbau umzurüsten an einem so zentralen Platz in der Stadt nicht gut ankommt, muss jemandem wie Meinhard Veth doch bewusst sein. Klar, es geht immer um die Sache. Wegen des Sitzungsgeldes geht niemand in die Kommunalpolitik. Mandatsträger müssen sich aber auch Gedanken machen, wie sie ihre Ziele politisch erreichen können. Das geht nur selten mit der Brechstange, vor allem dann nicht, wenn man in der Unterzahl ist.

"Politik ist die Kunst des Möglichen", hat Reichskanzler Otto von Bismarck einst gesagt. Zwar setzte auch Bismarck hin und wieder die Brechstange zur Durchsetzung seiner Vorstellungen ein. Trotzdem ist es sinnvoll, bei der Gestaltung der Politik die Realität zur Ausgangsbasis zu machen und in kleinen Schritten das Machbare in Augenschein zu nehmen, anstatt Fundamentalkritik zu üben. Damit ist der Sache am besten gedient.

12/2015

Kunst in Thannhausen - Fotografie


Bei der Vernissage stark vertreten - die Fraktion der Freien Wähler Gottfried Braun, 2. Bürgermeister Peter Schoblocher, Renate Marschall, Fraktionsvorsitzender Ali Kytka

Die Ausstellung in Rathaus zeigt zwei Sichtweisen auf das Thema Fotografie.

Auf der einen Seite sehen Sie Bilder des professionellen Fotografen Frank Riederle, mit bis ins Detail geplanten und bearbeiteten Bildern. Auf der anderen Seite zeigt der Nachwuchs junger Hobbyfotografen (Foto-AG Mittelschule), was mit frischen Ideen alles möglich ist.

Die Ausstellung können Sie während der regulären Öffnungszeiten besuchen.

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth trägt sich ins „Goldenen Buch“ der Stadt Thannhausen ein

Artikel in der "Die Woche" von Margrit Jordan am 05.11.2015

Bilder: Albert Kytka

„Ich fühle mich sehr geehrt, und es ist mir eine besondere Freude, mich ins „Goldene Buch“ der Stadt Thannhausen eintragen zu dürfen“, freute sich Claudia Roth, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, anlässlich ihres Besuchs in der Mindelstadt. Bei einem kleinen Empfang mit den Stadträten sowie Bürgermeister Georg Schwarz und seinen Vertretern im Sitzungssaal des Rathauses konnte Claudia Roth erste Eindrücke von der kommunalen Flüchtlingspolitik sammeln und bekam auch das Thannhauser Modell vorgestellt. Der Gast aus Berlin lobte die hohe soziale Kompetenz in der Bevölkerung und gab den Stadträten einen ersten Einblick in die weltweite Flüchtlingsproblematik, ehe sie im Pfarrsaal von Thannhausen umfassend zum Thema „Flüchtlings- und Asylpolitik“ sprach. Claudia Roth betonte ihre enge Claudia Roth nun auch im „Goldenen Buch“ Verbindung zu Schwaben durch ihre Kindheit in Babenhausen und auch zu Thannhausen, die hauptsächlich durch ihren ehemaligen Schulkameraden Günther Meindl und andere Gefährten von damals aufrecht erhalten werde. Mit ihrer Aussage, sie komme gern in die Mindelstadt, auch wenn das lange gewünschte Brauereimuseum immer noch nicht stehen würde, bewies sie zudem kommunale Kompetenz, ehe sich Claudia Roth wieder den ernsteren Themen des Abends widmete. Mit dem Eintrag ins „Goldene Buch“ kann sich Thannhausen nun rühmen, auch eine Spitzenpolitikerin des Bundes dort verewigt zu haben, zumal Babenhausen seiner prominenten ehemaligen Mitbürgerin diese Ehre noch nicht hat zuteil werden lassen.

11/2015

Millionen für den Hochwasserschutz

Albert Kytka - Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Stadtrat

Artikel von Stefan Reinbold in den Mittelschwäbischen Nachrichten vom 12.März 2015

"Die Stadt Thannhausen steht vor großen Investitionen in den kommenden Jahren. In der Stadtratssitzung am Dienstagabend billigten die Räte gegen die Stimmen Werner Kößlers und Josef Merks (beide CSU) den Haushaltsplan für das Jahr 2015 und die Finanzplanung für die folgenden drei Jahre bis 2018. Während die Stadt in diesem Jahr den Schuldenstand von derzeit rund 201000 Euro noch einmal auf 158000 Euro senken will, stehen in den kommenden Jahren massive Ausgaben an, die den Schuldenberg auf bis knapp 7 Millionen Euro im Jahre 2018 anwachsen lassen. Allein für den lang ersehnten Hochwasserschutz sind insgesamt 4,5 Millionen Euro im Vermögenshaushalt vorgesehen. Der Ausbau der Fritz-Kieninger-Straße mit einem Busterminal verschlingt weitere 2,1 Millionen Euro. Rund 1,3 Millionen Euro sind für die Sanierung und den Ausbau der Dreifachturnhalle bei der Mittelschule veranschlagt. Stadtkämmerer Thomas Bihler mahnte angesichts der kostspieligen Aufgaben und der hohen Neuverschuldung, künftig noch mehr zu sparen. Freiwillige Leistungen der Stadt müssten, soweit möglich, begrenzt werden. Bihler riet, die Einnahmemöglichkeiten der Stadt „voll auszuschöpfen“.

Josef Merk äußerte große Bedenken gegenüber dem Finanzplan: „Mehr als sechs Millionen Euro Schulden ist für mich illusorisch – das kann ich nicht mittragen.“ Er forderte, einige Projekte zu streichen. Auch dem aktuellen Haushaltsplan könnte er nur „mit Hängen und Würgen“ zustimmen. Magenschmerzen bereiteten dem Stadtrat vor allem die steigenden Defizite im Verwaltungshaushalt für die Kindergärten und Schulen.

Um die Ausgaben zu verringern, müsste die Stadt die Gebühren erhöhen oder manche Einrichtungen schließen, entgegnete Bürgermeister Georg Schwarz. Doch das widerspreche der städtischen Familienpolitik. Seit Jahren seien außerdem die Hebesätze für die Grundsteuer für bebaute oder bebaubare Grundstücke unter dem Landkreisniveau. „Da muss der Stadtrat den Mut haben, das zu erhöhen. Das sind Positionen, die sind sehr unangenehm“, sagte Schwarz. Manfred Göttner (Gruppierung Weiß) forderte, die „Gelüste“ die durch die günstigen Zinssätze entstünden, auf den Prüfstand zu nehmen. Er mahnte, „nur das auszugeben, was wieder eingenommen werden kann. SPD-Fraktionschef Gerd Olbrich teilte die skeptische Sicht einiger Räte nicht, er halte den Haushaltsentwurf sogar für erfreulich. „Wir können unsere Stadt weiter entwickeln. Wir fördern Kinder und Jugendliche. Das ist die Zukunft einer Stadt – es ist richtig, hier zu investieren.“ Auf den Hochwasserschutz warteten die Thannhauser seit langem. Und die Sanierung der Turnhalle sei überfällig. Er halte es für sinnvoll, diese Investitionen in der aktuellen Niedrigzinsphase zu tätigen, sagte Olbrich. Ihm sei bewusst, dass die Schulden dadurch kräftig steigen. „Doch wir bekommen einen realen Gegenwert.“

 

Ergänzung der Fraktion der Freien Wähler:

Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Albert Kytka bedanke sich bei der Verwaltung für die umfassende Information und die sorgfältige Ausarbeitung der Haushaltes 2015. Durch diese gute Vorarbeit konnte in 2 Sitzungen des Finanzausschusses der Haushalt zügig beraten und dem Stadtrat zur Verabschiedung empfohlen werden. Er stellte fest, dass die Hebesätze für die Grund und Gewerbesteuer gleich bleiben und die Mindestzuführung  von ca. 42.000 Euro mit 558.000 Euro, wieder weit überschritten wird.

Doch nicht alle Wünsche konnten bestehen bleiben, ein paar Streichungen mussten vorgenommen werden:

Taubenbrunnen ca. 100.000 Euro

Verkleidung Fassade Jugendzentrum ca 25.000 Euro

Baumaßnahmen Friedhöfe ca. 100.000 Euro

Pritschenwagen für den Bauhof wurde um ein Jahr verschoben (ca. 50.000 Euro)

Dadurch senkten sich die Entnahmen aus den Rücklagen um ca. 300.000 Euro. Auch der Posten Kreisverkehr im Gewerbegebiet mit 320.000 Euro städtischem Anteil, kann noch gestrichen werden, nämlich dann, wenn keine Zuschüsse fließen! Da Finanzplanung für die kommenden Jahre 2016 -2018 zeigt, dass die Zukunft nicht rosig ausschaut! Es müssen Überlegungen angestellt werden, wo eingespart werden kann, bzw. die Einnahmen erhöht werden können. Alle aufschiebbaren Pläne, Projekte und Wünsche müssen auf den Prüfstand und nur der Hochwasserschutz mit ca. 4,5 Mio., die Sanierung der Mittelschule mit Turnhalle, sowie die Pflichtaufgaben der Stadt, sind davon ausgenommen!

Die Freien Wähler sehen im Sparen das Gebot der Stunde, um die Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten! Dafür werden die Freien Wähler sich mit aller Kraft und Kompetenz einsetzen!

 

Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Thannhausen am 05. Januar 2015

Grußwort des 2. Bürgermeisters Peter Schoblocher
Ehrungen für besondere Verdienste
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft
Rechenschaftsbericht des Kommandanten Karl-Heinz Pfitzmayr

Der 2. Bürgermeister Peter Schoblocher dankte der FFW Thannhausen im Namen der Stadt und in Vertretung des 1. Bürgermeisters Georg Schwarz für das große Engagement und den unermüdlichen Einsatz für die Bevölkerung. Er bedankte sich beim Kommandanten Karlheinz Pfitzmeyer und seiner Stellvertreterin Edith Petrik für ihr großes Engagement für die Feuerwehr. Weiter dankte er allen aktiven Mitgliedern der FFW für ihren Einsatz und die Bereitschaft unter jeder erdenklichen Mühe und Aufwand Leben zu retten und die Bevölkerung, und dies nicht nur in Thannhausen, vor Schaden zu bewahren. Dank gebührt auch allen die im Hintergrund, im Feuerwehrverein, die aktiven Mitglieder unterstützen. 76 Einsätze, eine Vielzahl von Übungen und Prüfungen zeigen den hohen Einsatz der Feuerwehr im Jahr 2014. Er betonte, dass dieses hohe, nicht selbstverständliche, freiwillige Engagement weiterhin von der Stadt Thannhausen durch eine moderne und zeitgemäße Ausrüstung unterstützt wird. Die Freiwillige Feuerwehr Thannhausen wird bei ihm und seinen Kollegen im Stadtrat immer ein offenes Ohr für ihre Belange finden.

Die Fraktion der Freien Wähler war mit 3 Stadträten/in, unter ihnen der Fraktionsvorsitzende Albert Kytka, am Stärksten vertreten!

Wetterlage zum Jahresbeginn 2015 zeigt, dass der Hochwasserschutz weiter höchste Priorität haben muss

Teilungswehr
Absturz an der Fritz-Kieninger-Straße
Mühlkanal beim E-Werk
Mühlkanal an der Wiesenthal-Straße
Die Hasel bei Nettershausen

Das war knapp! In der Nacht von Samstag auf Sonntag erreichte der Mindelpegel um 4:00 Uhr 1.50 m - Meldestufe 2 noch 10 cm dann wäre wieder mit bereichsweiser Überschwemmung zu rechnen gewesen. Diese Wetterlage (Regen und Schneeschmelze) zeigt deutlich auf, dass die im Oberlauf der Mindel bereits getätigten Hochwasserschutzmaßnahmen hilfreich sind, aber zum Schutz der betroffenen Thannhauser Bürger der örtliche Hochwasserschutz weiterhin höchste Priorität haben muss. Wir, die Freien Wähler, setzen uns, seit Jahren für die Verwirklichung ein. Leider sind uns da aber Grenzen gesetzt. Die Planungshoheit liegt beim Freistaat Bayern. Die notwendigen Gelder für den Kostenanteil Thannhausens wurden von uns immer ohne wenn und aber befürwortet. Bleibt zu hoffen, dass die anhängigen Klagen zügig entschieden werden und die Planfeststellung in diesem Jahr rechtsgültig wird. Erst dann kann mit der weiteren Planung, Ausschreibung und dem Bau des örtlichen Hochwasserschutzes begonnen werden.

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So sieht die heutige Abwassersituation aus - Schwemmkanalisation
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Unnötiger Antrag der Grünen zur Situation der Abwasserentsorgung

Stadtrat Rudolf Haug von Bündnid90/die Grünen hatte einen Antrag zur Abwasserentsorgung in Thannhausen gestellt. Bei diesem Antrag handelte es sich in erster Linie um ein Abfragen von Informationen, die auch bei einem Telefonat mit der Verwaltung beantwortet werden könnten.

Weiter wurden im Antrag marode Abwasserleitungen zum Problem gemacht, die es aber in Thannhausen nicht gibt! Alle Hauptleitungen wurden in den letzen 15 Jahren saniert und damit ist Thannhausen vielen Kommunen weit voraus. Es gibt weder einen Investitionsstau, noch stehen dringende Maßnahmen an. Der Klärschlamm wird in Thannhausen zunächst getrocknet und dann thermisch verwertet, so dass es auch hier keinerlei Probleme gibt.

Peter Schoblocher ging in der Sitzung auch fachlich auf das Ansinnen der Grünen ein, die den Teil Thannhausens mit einem Trennsystem ausgestattet wissen wollten, der heute noch mit einem Mischsystem betrieben wird. Viele finanzielle, aber in der Hauptsache technische Gründe sprechen für eine Ablehnung des Antrages:

  • Die Einführung des Trennsystems widerspricht der Aufhebung des beschlossenen Anschlusszwangs. Jeder Bürger darf sein Regenwasser in einer DIN-gerechten Versickerungsanlage dem Grundwasser zuführen. Das ist sehr fortschrittlich und nur in wenigen Gemeinden in Bayern zugelassen.
  • Ein Umbau auf Trennsystem würde den Bürger tausende Euro kosten und die Gebühren in die Höhe schnellen lassen.

Fortschrittliche Abwasserbehandlung sieht heute anders aus:

  • Ende der allgemeinen Schwemmkanalisation und  dezentralen Abwasserreinigung häuslicher Abwässer nach neuester Technologie
  • Teilung der Stoffströme, wie Schwarzwasser, Grauwasser und Regenwasser zur Rückgewinnung  der enthaltenen Nährstoffe im häuslichen Abwasser
  • Herstellung von kurzen Kreisläufen
  • Schließen der Kreisläufe

Keines dieser Punkte findet sich im Antrag von Bündnis 90/die Grünen wieder.

Josef Brandner sprach davon, dass hinsichtlich der Anträge Qualität vor Quantität stehen müsse und das Anträge, die ernsthaft behandelt werden sollen, mehr Substanz besitzen müssen, um im Stadtrat diskutiert zu werden.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Ankündigung von Stadtrat Meinhard Veth weiterhin Anträge einbringen zu wollen, dann die, von Josef Brandner geforderte, Qualität besitzen und nicht nur der Erwähnung in der Presse dienen.

12/2014

Sportlerehrung 2014 im Rathaus-Foyer

Die erfolgreichen Sportler und Sportlerinnen mit dem Sportreferenten Stefan Herold und dem 1. Bürgermeister Georg Schwarz
Sportreferent Stefan Herold bei seiner kurzen Ansprache Bild: Georg Schwarz
Zahlreiche Ehrengäste verfolgten die Veranstaltung: Bild: Georg Schwarz

Am Montag 15.12.2014 fand die traditionelle Sportlerehrung im Rathaus-Foyer statt. Zum ersten Mal durfte die Ehrung der neue Sportreferent Stefan Herold durchführen. Vom Schwäbischen Meister bis zum Europameister war alles vertreten, der die "Thannhausener Farben" erfolgreich vertreten hat. Als Dankeschön gab es eine Urkunde und ein Sachgeschenk.

12/2014

Das Tuchmacherhaus in Thannhausen - ein Baudenkmal

Das ehemalige Bauernhaus seit 1989 als Heimatmuseum genutzt verfügt über nur wenige bauzeitliche Ausstattungsdetails. Dagegen ist die nur unwesentlich veränderte Grundrissfiguration, des ursprünglich als "Tuchmacher und Lodenweber-Haus genutzten Haus, hervorzuheben. In seiner Gesamtheit mit Nebengebäude, Bauern- und Obstgarten ist es ein Ensemble, wie es nur wenige in Schwaben gibt.

Wir sind gespannt, was der Kreisheimatpfleger, die unteres Denkmalschutzbehörde und das Landesamt für Denkmalpflege für eine Stellungnahme zum geplanten historisierenden Brauereimuseum im Obstgarten des Heimatmuseums abgeben.

 

11/2014

Eine Bleibe für das Brauereimuseum?

Artikel von Maximilian Czysz in der MN vom 03.11.2014

Thannhausens direkte Nachbargemeinden sehen entgegen der Aussage von Heimatvereinsvorsitzendem Manfred Göttner keine Möglichkeit, die Pläne umzusetzen

Als „sonderbar“ und als „Armutszeugnis für Thannhausen“ bezeichnete es der Vorsitzende des Heimatvereins, Manfred Göttner, dass benachbarte Gemeinden Interesse an einem Brauereimuseum bekundet hätten. Ganz im Gegensatz zu Thannhausen, wo die Pläne auf Eis liegen – der Stadtrat hatte sich in der Mehrheit gegen das Projekt auf städtischem Grund hinterhalb des Tuchmacherhauses ausgesprochen, weil unter anderem der Finanzierungsplan nicht schlüssig war. Also wohin mit dem Brauereimuseum?

Heimatvereinsvorsitzender Manfred Göttner hatte jüngst in einem Interview mit der Woche von Nachbargemeinden gesprochen, die „bereits entsprechende Gebäude, Grundstücke und finanzielle Hilfe angeboten haben“. Die Namen hält er noch „unter Verschluss“, sagte er auf Nachfrage der Mittelschwäbischen Nachrichten.

In Ziemetshausen winkt Bürgermeister Anton Birle ab: Es sei weder jemand an ihn herangetreten, noch gebe es in der Marktgemeinde die Möglichkeit für ein Brauereimuseum. Ihn drückt der Schuh im Augenblick ganz woanders: Die Larven des Asiatischen Laubholzbockkäfers stecken in Bäumen in Schönebach und müssen ausgerottet werden. Aber wer soll das bezahlen? Birle hofft auf großzügige Unterstützung durch den Freistaat.

Für Balzhausens neuen Bürgermeister Daniel Mayer sind die Projekte Feuerwehrhaus, „Krone“ und Kanal vordringlicher. Nein, angeklopft habe bei ihm niemand. Auch in Ursberg nicht. Bei Gemeindeoberhaupt Peter Walburger war ein Brauereimuseum ebenfalls noch kein Thema. Und ohne die Meinung des Gemeinderats lasse sich auch nichts dazu sagen, betont er.

Auch bei Alois Kling in Aichen – die Gemeinde hatte jüngst im Zuge der Neuvermessung der Staatsstraße von Memmenhausen nach Muttershofen rund 170 Quadratmeter an die Stadt abgetreten und 38 Quadratmeter erhalten – gibt es keine Möglichkeit. „Ein Gebäude haben wir auch nicht übrig“, sagt Alois Kling.

Würde der Thannhauser Heimatverein in der Nachbargemeinde Münsterhausen anklopfen und seine Pläne für das Museum vortragen, dann müsste erst einmal kritisch abgewägt werden, sagt Bürgermeister Robert Hartinger. Ganz allgemein gesprochen: Er könnte sich nicht vorstellen, dass jemand eine kulturelle Einrichtung zum Nulltarif ablehnen würde. „Bei einer finanziellen Beteiligung durch die Gemeinde sieht es aber anders aus.“

Auch der Landkreis sieht keine Möglichkeit: „Das ist nicht denkbar“, sagt Landrat Hubert Hafner. In der Kreisheimatstube Stoffenried, einer Einrichtung des Landkreises, werden Bier und Braukunst bereits thematisiert: In der bäuerlichen „Historischen Hausbrauerei“ braut der gelernte Braumeister Siegbert Wieser mit alten Geräten, nach alter Art und einfachsten Mitteln Bier – Besucher dürfen ihm über die Schulter schauen.

Kommentar der Freien Wähler: Der Stadtrat in Thannhausen soll durch Aussagen dass "benachbarte Gemeinden Interesse an einem Brauereimuseum bekundet hätten" unter Druck gesetzt und in einem schlechten Licht dargestellt werden. Offensichtlich entsprechen diese Aussagen aber nicht der Wahrheit!

11/2014

So sah unsere "Gute Stube" einmal aus - 2008
Die neuen Stadtmitte - 2014
Blick auf den "Engel" und das "Bauberger Haus" -2008
Blick auf das neue Rathaus und das renovierte "Bauberger Haus" - 2011

Thannhausens neuer Stadtkern

Seit 2007 betreibt die Stadt Thannhausen eine Innenstadtentwicklung die im Landkreis Günzburg seines Gleichen sucht. Unter maßgeblicher Beteiligung der Fraktion der Freien Wähler, die 1.Bürgermeister Georg Schwarz während seiner ersten und auch in der neuen Amtsperiode bei diesem Vorhaben unterstützt, entstand ein Stadtkern, der zu Recht diesen Namen verdient. Mit der Fertigstellung des Bauberger Hauses ist der 1. Abschnitt fertiggestellt.

10/2014

Das Heimatmuseum in der Edmund-Zimmermann Straße
Albert Kytka, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler

Stellungnahme der FW-Fraktion zum geplanten "Brauereimuseum"

Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Stadtrat Albert Kytka wurde von den Mittelschwäbischen Nachrichten um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen des Heimatvereinsvorsitzenden Manfred Göttner in der "Woche" vom 23.10.2014 gebeten. Der Fraktionsvorsitzende und die Fraktion geben dazu folgende Presseerklärung ab:

Die Freien Wähler verschließen sich grundsätzlich keinem privat initiiertem Projekt, wenn es zur Bereicherung des kulturellen Lebens in Thannhausen dient und widersprechen hier dem Vorwurf des Kollegen Göttner, dass "bestimmte Kreise" dieses Projekt verhindern wollen, auf das Entschiedenste. Die uns vorliegende Planung und auch der Genehmigungsplan weisen keinerlei Räumlichkeiten für einen Kleinkunstbetrieb auf. Im vorliegenden Fall des Brauereimuseums gibt es jedoch noch weitere Ungereimtheiten, die ein Scheitern des Projektes erwarten lassen müssen, z.B. die Finanzierung

Ein schlüssiger Finanzierungsplan liegt nicht vor!

Die Kostenberechnung des planenden Architekten Gerhard Glogger liegt bei 512.000 Euro, die Kostenberechnung des Heimatvereinsvorsitzenden Manfred Göttner bei 315.000 Euro. Hier ist schon eine Lücke von 197.000 Euro vorhanden und selbst beim Finanzierungsplan sind große Mängel offensichtlich. So wird z.B. eine vorhandene Tür mit 15.000 Euro angesetzt und von den Baukosten abgezogen. Auch die Eigenleistung von 3.360 Stunden sind durch den Heimatverein nicht zu erbringen und dies sehen viele Bürger ebenso. Dieses Schönrechnen zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Finanzierungsplan.

Der Fraktion der Freien Wähler liegt es fern eine Verhinderungspolitik zu betreiben. Dennoch ist für uns der Standort im Obstgarten des Heimatmuseums nicht akzeptabel, da das denkmalgeschützte, typisch schwäbische Ensemble Wohnhaus-Nebengebäude-Garten  durch den massiven Neubau des Brauereimuseums zerstört wird. Die Freien Wähler würdigen die Arbeit des Heimatvereins, aber wir halten es für sinnvoll, das bestehende Heimatmuseum zu fördern und in die bestehenden Gebäude zu investieren, z. B ein behindertengerechten Zugang zum Obergeschoss

Im Übrigen ist uns aus vielen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern Thannhausens bekannt, dass sehr eine große Anzahl dem Projekt ablehnend gegenüberstehen und die Aussagen des Vorsitzenden des Heimatvereins nicht die Meinung der Bevölkerung wiederspiegeln.

 

10/2014

Fragezeichen hinter geplantem Thannhauser Brauereimuseum

Stadtrat mehrheitlich gegen Bau auf Gelände des Heimatmuseums. Artikel in der MN am 24.09.2014 von Maximilian Czysz

Es wird kein Brauereimuseum auf dem Gelände des Heimatmuseums in der Edmund-Zimmermann-Straße geben: Der Stadtrat hat sich in nicht öffentlicher Sitzung mehrheitlich dagegen ausgesprochen. Auf Nachfrage teilte die Stadtverwaltung mit, dass das Grundstück nach dem Beschluss nicht zur Verfügung gestellt wird. Eigentümerin ist die Stadt. Vorbehalte gegen die Pläne des Heimatvereins gab es offenbar wegen der nicht vollständig geklärten Finanzierung.

Die Pläne sehen ein frei stehendes Gebäude mit einem Grundriss von zehn auf 15 Meter vor. Es hat eine Höhe von rund acht Metern. Vom alten Museumsbau soll ein Steg in den Neubau führen – dort soll sich alles ums Brauen und ums Bier drehen. Auch ein ehemaliger Sudkessel und ein Läuterbottich waren als Exponate im Gespräch. Sie stammen aus der alten „Engel“-Brauerei und wurden von Helfern des Heimatvereins mit viel Mühe ausgebaut.Im vergangenen November hatten die Mitglieder für das Großprojekt gestimmt. Offengelegt wurde bei der Jahreshauptversammlung auch das Finanzierungskonzept des Vereinsvorstands. Von den durch das Architekturbüro Gerhard Glogger geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 405000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) wolle der Verein durch Materialspenden in Höhe von 50000 Euro und Eigenleistungen in Höhe von 226000 Euro den größten Teil einsparen, hieß es. Zur Deckung der Restkosten in Höhe von knapp 130000 Euro bekomme der Verein 50000 Euro von der Stadt, 50000 Euro von drei Großspendern, 12500 Euro von Kleinspendern. Die verbleibende Finanzierungslücke sei kein Problem, denn schon das aktuelle Vereinsvermögen übersteige diesen Betrag deutlich, hieß es damals. Trotzdem gab es Zweifel an der Solidität der Kostenschätzung und dem Finanzierungsplan. Insbesondere eine Einsparung über Eigenleistungen in dieser Größenordnung fanden einige Mitglieder als unrealistisch (wir berichteten).

Der Leiter des VG-Bauamts, Stephan Martens-Weh, konnte sich auf der Jahreshauptversammlung mit der historisierenden Bauweise nicht anfreunden, die er unzeitgemäß nannte. Dass in Thannhausen ein solches Museum gebraucht werde und Zukunft habe, auch hierzu äußerten sich Kritiker des Vorhabens skeptisch. Bürgermeister Georg Schwarz merkte damals an, dass die vom Stadtrat zugesagten 50000 Euro die absolute Obergrenze darstellten und die Stadt nicht für den Unterhalt des Bräuhauses aufkommen werde. Ohne Visionen und ohne Mut, etwas Besonderes zu schaffen, herrsche Stillstand, hielt Manfred Göttner dagegen. Wer Verein und Stadt voranbringen wolle, müsse das Außergewöhnliche wagen.

Der nächste Schritt dafür waren die Pläne und der Bauantrag, den der Heimatverein als Bauherr im Frühjahr eingereicht hatte: Der Stadtrat gab grünes Licht. Das sei aber nicht gleichbedeutend für die Umsetzung, erklärt Bürgermeister Georg Schwarz auf Nachfrage. Er betonte: Damals wurde darauf hingewiesen, dass die Zustimmung des Grundstückseigentümers damit nicht automatisch verbunden war. Die Stadt müsse zustimmen, wenn es keine baurechtlichen Hindernisse gebe. Genehmigungsbehörde sei nach wie vor das Landratsamt, vor Ort müsse lediglich das gemeindliche Einvernehmen gegeben werden.


FREE WLAN IN THANNHAUSEN

Endlich! Free WLAN in der Innenstadt von Thannhausen! Was lange währt, wird endlich gut! Der erfolgreiche Abschluss des Antrages der Freien Wähler vom 09.07.2013. In der Bahnhofstraße, rund um's neue Rathaus und Richtung Westen bis zur kath. Pfarrkirche gibt es FREE-WLAN in Thannhausen.

Wie funktioniert's:

Einfach auf Ihrem Smartphone WLAN aufrufen und dort "Free-Key Thannhausen" auswählen. Es kommt eine Einstiegsseite - dort die Handynummer oder eine Mailadresse angeben - man bekommt umgehen eine PIN (per Mail oder SMS) - diese in das vorgesehene Feld eingeben - und schon ist man ONLINE. Das dauert keine 30 Sekunden und Sie können 2 Stunden kostenlos in unserer Innenstadt surfen.

Klausurtagung des Stadtrates - Unsere Themen

Bei der kommenden Klausurtagung des Stadtrates hat die Fraktion der Freien Wähler in einer Arbeitssitzung die wichtigen Themen zusammen gestellt. Dabei wurde Unterschieden zwischen aktuellen Themen und langfristigen Themen

Die Themenbereiche wurden dem 1. Bürgermeister bzw. der Verwaltung zur Vorbereitung für die am 19./20.07.2014 geplante Klausurtagung übergeben.

Aktuelle Themen

  • Brauereimuseum
  • Altes Rathaus
  • Historisches Rathaus
  • Stadlerstift
  • Günstiger Wohnraum für sozial schwache Mitbürger
  • Tagespflege  -  Betreutes Wohnen
  • Familienzentrum

 

Langfristige Themen

Innenstadt

  • Maßnahmen zur Innenstadtbelebung,
  • Erhalt baulicher Struktur
  • Flächennutzung Vorrang Innenstadt vor "grüner Weise"

Umwelt und Energie

  • Erstellung eines Energienutzungsplanes
  • Schaffung einer zentralen und nachhaltigen Energieversorgung
  • Energiesparende Beleuchtungskörper bei öffentlichen Einrichtungen
  • Wasserversorgung

Familien und Senioren

  • Entwicklung eines ganzheitlichen Konzeptes "familienfreundliches Thannhausen"
  • Entwicklung eines ganzheitlichen Konzeptes "seniorenfreundliches Thannhausen
  • Ausbau der seniorengerechten Stadt (Pflege, Einkaufen, ärztliche Versorgung, Mobilität)

Die Themenbereiche entsprechen hauptsächlich dem im März 2014 vorgestellten Wahlprogramm der Freien Wähler Thannhausen

 

07/2014

Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Hans Kloning

Nachdem sich der Jubilar ausdrücklich keine großen Reden gewünscht hat, gratuliert der 2. Bürgermeister der Stadt Thannhausen Peter Schoblocher in Vertretung des 1. Bürgermeisters Georg Schwarz, zum goldenen Priesterjubiläum und übergibt ein Präsent der Stadt Thannhausen.

Einweihung Radweg Edelstetten -Thannhausen

Der Radweg zwischen Thannhausen und Edelstetten ist seiner Bestimmung übergeben. Unser Bild zeigt (von links) Neuburgs Bürgermeister Rainer Schlögl, Geistlichen Rat Karl Fritz, Roswitha Schömig (Staatliches Bauamt Krumbach), Landtagsabgeordneter Alfred Sauter, Peter Schoblocher (2. Bürgermeister Thannhausen), Werner Kößler (weiterer Stellvertreter des Bürgermeisters von Thannhausen), stellvertretende Landrätin Monika Wiesmüller-Schwab und Landrat Hubert Hafner. Im Vordergrund durchschneiden Florian und Valentin Schnarrenberger das Band. Bild: Dr. Heinrich Lindenmayr

In Vertretung des 1. Bürgermeisters Georg Schwarz vertrat der 2. Bürgermeister Peter Schoblocher die Stadt Thannhausen bei der Einweihung des Radweges Edelstetten - Thannhausen

Artikel in den Mittelschwäbischen Nachrichten vom 28.06.2014

Schon 2007 war über den Bau dieses Radwegs diskutiert worden. 2008 realisierte die Stadt Thannhausen in Sonderbaulast den ersten Teil des Weges vom Freibad bis zur Gemarkungsgrenze Edelstetten. Damit sollte insbesondere der Weg zu den Badeseen, zur Wakeboardanlage und zum Flugplatz sicherer werden. Das Thema Sicherheit rückte Ros-witha Schömig vom Staatlichen Bauamt Krumbach in den Mittelpunkt ihrer Ansprache zu Radwegfreigabe. Leider hätten sich seit der Fertigstellung der Verbindung bereits drei Unfälle ereignet. Das Straßenbauamt habe dies zum Anlass genommen, potenzielle Gefahrenstellen zu entschärfen. Beispielsweise habe man das Ende des Radwegs am Ortseingang von Edelstetten deutlicher markiert.

Landtagsabgeordneter Alfred Sauter erklärte, der Straßenbau im Landkreis sei wieder ein Stück weiter gekommen. Ohnehin sei der Landkreis im bayernweiten Vergleich beim Bau und Ausbau von Staatsstraßen Spitzenreiter. Landrat Hubert Hafner lobte den Gewinn an Freizeitwert. Mit 25000 Euro beteiligte sich der Kreis an der Maßnahme, um durch eine Linksabbiegespur die Kreuzung zwischen der Staatsstraße und der Ortsverbindungsstraße Oberrohr – Hagenried sicherer zu machen. Radfahren sei seit den 1990er-Jahren ein Trendbereich mit stetigen Wachstumsraten, ergänzte Neuburgs Bürgermeister Rainer Schlögl. Auch deshalb habe seine Gemeinde sich für den Lückenschluss stark gemacht und dabei den Grundstückserwerb organisiert und mit einem Kostenaufwand von 50000 bis 60000 Euro bezahlt. (hli)

2.Bürgermeister Peter Schoblocher
Fraktionsvorsitzender Albert Kytka
stv. Fraktionsvorsitzender Gottfried Braun
Wirtschaftsreferent Josef Brandner
Stadträtin Renate Marschall

Thannhauser Stadtrat hat sich konstituiert - In der Mindelstadt wurden die Rollen verteilt

Artikel aus der Zeitschrift "Die Woche" von Günther Meindl am 15.05.2014

Neben den Bürgermeister-Stellvertreterwahlen während der konstituierenden Stadtratsitzung in Thannhausen (wir berichteten) wurden natürlich auch noch weitere Formalien abgehandelt. So sind zunächst einmal acht neue Ratsmitglieder vereidigt worden: Alois Held und Werner Kößler (beide CSU), Josef Brandner und Renate Marschall (beide Freie Wähler), Andreas Fuhrmann und Stefan Herold (beide SPD) sowie Rudolf Haug und Meinhard Veth (beide Bündnis 90/Die Grünen).

Gegen einen weiteren Bürgermeister

Herbert Fischer (CSU) sprach sich gegen die Installierung eines vierten Bürgermeisters aus, weil er deren drei für absolut ausreichend hält. Auch größere Städte kämen mit zwei Stellvertretern des Bürgermeisters aus. Die Einsetzung eines weiteren Bürgermeisters zugunsten der CSU (gewählt wurde dazu schließlich Werner Kößler) wertete Fischer als „Trostpreis“ für seine Fraktion, die ja eigentlich der Wahlgewinner gewesen sei. Daher stimmte er (ebenso wie Josef Merk, Manfred Göttner.,Dr. Markus Wilhelm, Meinhard Veth und Rudolf Haug) gegen die Einsetzung eines weiteren Bürgermeisters, auch wenn dies vielleicht den Interessen seiner eigenen Fraktion zuwiderlaufe

Zwei Austritte

Die CSU-Liste hatte bekanntermaßen neun Mandate erringen können. Wie zu hören war, seien Manfred Göttner und Dr. Markus Wilhelm aufgrund von internen Unstimmigkeiten, die Wahl des 2. Bürgermeisters betreffend, aus der Fraktion ausgeschieden. Die beiden, die aber nach wie vor CSU-Mitglieder bleiben wollen, hätten die Meinung vertreten, dass der hiesigen CSU-Fraktion aufgrund ihres sehr guten Abschneidens das Amt des 2. Bürgermeisters zustehe.

Die Fraktionsvorsitzenden

Dann benannten die Fraktionen wie folgt ihre Vorsitzenden beziehungsweise Sprecher (in Klammern die Stellvertreter):

CSU (7 Sitze) – Monika Wiesmüller-Schwab (Hans Kohler),

Freie Wähler (5 Sitze) – Albert Kytka (Gottfried Braun),

SPD (4 Sitze) – Gerd Olbrich (Stefan Herold),

Grüne (2 Sitze) – Meinhard Veth (Rudolf Haug),

„Fraktion Weiß“ (2 Sitze – gewählt auf der CSU-Liste) – Manfred Göttner (Dr. Markus Wilhelm).

Den beiden letztgenannten Gruppierungen wurde, da nur aus jeweils zwei Mitgliedern bestehend, kein offizieller Fraktionsstatus zuerkannt.

 

Bau- und Umweltausschuss

Der seit Jahrzehnten bestehende Hauptausschuss wurde aufgelöst, seine bisherigen Aufgaben soll künftig der Bau- und Umweltausschuss mit übernehmen. Letzterem gehören folgende acht Mitglieder an:

Hans Kohler, Christine Polleichtner- Hornung und Monika Wiesmüller- Schwab (CSU)

Gottfried Braun und Peter Schoblocher für die Freien Wähler,

Andreas Fuhrmann für die SPD,

Rudolf Haug für die Grünen und

Dr. Markus Wilhelm für die „Fraktion Weiß“.

Finanzausschuss

Den Finanzausschuss bilden die folgenden sieben Mitglieder:

Herbert Fischer und Alois Held für die CSU,

Albert Kytka und Peter Schoblocher für die Freien Wähler,

Gerd Olbrich für die SPD,

Meinhard Veth für die Grünen

Manfred Göttner für die „Fraktion Weiß“.

Die Referenten

Die Referentenposten wurden wie folgt vergeben:

Josef Brandner (FW) fungiert als Wirtschaftsreferent,

Stefan Herold (SPD) als Sportreferent

Christine Polleichtner-Hornung (CSU) als Sozialreferentin.

Die Rechnungsprüfung

Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören als Vorsitzender

Herbert Fischer (CSU),

Meinhard  Veth (Grüne) als stellvertretender Vorsitzender

sowie als weitere Mitglieder

Hans Kohler (CSU),

Gottfried Braun und Renate Marschall (beide FW),

Andreas Fuhrmann (SPD) und

Manfred Göttner („Fraktion Weiß“) an.

Die Verbände

Im Abwasserzweckverband sitzen

Herbert Fischer und Josef Merk (beide CSU),

Gottfried Braun (FW),

Stefan Herold (SPD)

Manfred Göttner („Fraktion Weiß“),

In der Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft

Herbert Fischer und Christine Polleichtner- Hornung (beide CSU),

Peter Schoblocher (FW)

Andreas Fuhrmann (SPD),

im Schulverband

Josef Merk (CSU)

Mine Waltenberger-Olbrich

(SPD)

und in der VG-Versammlung

Werner Kößler und Josef Merk (beide CSU),

Josef Brandner (FW),

Mine Waltenberger- Olbrich (SPD),

Rudolf Haug (Grüne)

Dr. Markus Wilhelm („Fraktion Weiß“).

Mit Ausnahme des Rechnungsprüfungsausschusses gehört selbstverständlich auch Bürgermeister Georg Schwarz allen Ausschüssen und Verbänden an.

Das KomitéeIm Partnerschaftskomitée nehmen neben dem 1. Bürgermeister noch

Werner Kößler und Monika Wiesmüller-Schwab (beide CSU),

Renate Marschall (FW),

Gerd Olbrich (SPD)

Manfred Göttner („Fraktion Weiß“) Platz.

 

5/2104

von rechts nach links: der weitere Stellvertreter Werner Kößler, 2. Bürgermeister Peter Schoblocher, 3. Bürgermeisterin Mine Waltenberger-Olbrich und 1. Bürgermeister Georg Schwarz)
1. Bürgermeister Georg Schwarz und Stadträtin Renate Marschall
1. Bürgermeister Georg Schwarz und Stadtrat Josef Brandner

Die Freien Wähler stellen wieder den 2. Bürgermeister der Stadt Thannhausen.

Mit 15 Stimmen bei einer ungültigen Stimme wurde der ehem. Fraktionsvorsitzende Peter Schoblocher in der ersten Sitzung der neuen Wahlperiode zum 2. Bürgermeister gewählt.

Des weiteren wurden die neuen Stadtratsmitglieder unserer Fraktion Renate Marschall und Josef Brandner vom 1. Bürgermeister Georg Schwarz vereidigt

Die Bilder hat Günther Meindl, der Herausgeber der Thannhauser Wochenzeitung "DIE WOCHE" zur Verfügung gestellt.

5/2014

Letzte Fraktionssitzung der Periode 2008 - 2014

Brotzeit in geselliger Runde

Zur  letzten Fraktionssitzung im neuen Rathaus wurden alle ehemaligen und ausscheidenden Stadträte vom Fraktionsvorsitzenden Peter Schoblocher eingeladen. Der Fraktionsvorsitzende bedanke sich bei allen Mitgliedern für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit während der letzten Jahre. Als Anerkennung für die geleistete Arbeit erhielten die FW-Stadträte eine gute Flasche Rotwein und anschließend lud der Fraktionsvorsitzende die ehemaligen, ausscheidenden und neuen Stadtratsmitglieder zu einer Brotzeit in den Barbarahof Thannhausen ein.

Im neuen Stadtrat nicht mehr vertreten:

Elfriede Wiedemann 1996-2014

Erich Keller 1990 -2014

Franz Bußjäger 1990-1996 und 2008-2014

Manfred Hartl 2008 - 2014

Max Deni 2006-2008 und 2012-2014

 

Während der Periode ausgeschieden:

Karl Thiel 1990  - 2010

Bernhard Maurmeir  1996 - 2010

Thomas Leberl 2011 - 2012

 

Fw 4/2014

Dorfbegehung in Burg

Peter Schoblocher, Anton Kusterer, Ali Kytka und Josef Brandner. Nicht im Bild Doris Schuhbaur-Schoblocher

Bei der Wahlkampfveranstaltung im Burg haben wir versprochen eine Dorfbegehung durchzuführen. Das versprechen wurde umgehend eingelöst! Schon eine Wochen nach der Wahl waren Peter Schoblocher, Josef Brandner, Doris Schuhbaur-Schoblocher und Ali Kytka mit Anton Kusterer unterwegs und besichtigeten die Dorfstarsse, sowie weitere Punkte die im "Argen" liegen. Anschließend kehrten die "Dorfbegeher" im Cafe Frieda ein und konnten sich von der freundlichen Bedienung und leckeren Kuchen überzeugen! Ein lohnenswerter Besuch!

Freie Wähler Thannhausen luden zu geselligem Starkbierabend mit den „Schmidde- Musikanten“

Mit dem Besuch durften die Freien Wähler mehr als zufrieden sein.
Gottfried Braun alias „Bruder Barnabas“

Den Vorwurf, nicht deutlich geworden zu sein, wollte sich Gottfried Braun alias Bruder Barnabas II. (selbst Kandidat der Freien Wähler Thannhausen für die Stadtratswahl) beim „Derblecken“ wohl nicht aufhalsen. Und so zog er denn im Rahmen der Abschlussveranstaltung seiner Wählergruppe im „Sonnenhof“ auch kräftig vom Leder.

Eingebettet war das Ganze in ein unterhaltsames Abendprogramm, dem nicht zuletzt die weithin bekannten „Schmidde- Musikanten“ unter der Leitung des schon fast legendären Luis Bisle und mit dem hiesigen FW-Stadtrat Albert Kytka an der Posaune in musikalischer Hinsicht den Stempel aufdrückten. Voll besetzt zeigte sich schließlich die Lokalität, wobei die gute Laune keine Grenzen zu kennen schien, was wieder einmal deutlich machte, dass Wahlveranstaltungen – zumal in Bayern – so oder so ähnlich aussehen müssen, um Interessierte in größerer Zahl anzulocken. Aber auch das verabreichte, fast schon sinnbildlich für die Fastenzeit stehende kostenlose Starkbier gab dem  Abend sein Gepräge. Zudem hatte man den Gästen, unter denen sich auch die Kreistagskandidaten der Freien Wähler und weitere lokale Prominenz befanden, noch je ein Freigetränk spendiert. Für die Begrüßung zeigte sich der FW-Vorsitzende Karl Thiel zuständig. Fünf Stadträte der Freien Wähler, so der vormalige 2. Bürgermeister würden nun altersbedingt ausscheiden, indes habe man – trotz der vielzitierten Politikverdrossenheit – eine Vielzahl junger, neuer Leute zur Kandidatur bewegen können. Im nächsten Stadtrat wünsche er sich wiederum eine starke Vertretung der Freien Wähler und keine absolute Mehrheit für die CSU. Die kurze Vorstellung der Kandidaten übernahm sodann der Fraktionsvorsitzende Peter Schoblocher, während es Josef Brandner oblag, den Besuchern aufzuzeigen, welche FW-Kandidaten aus dem südlichen Landkreis sich dem sonntäglichen Votum stellen würden. Und auch Bürgermeister Georg Schwarzwurde, nach dessen geglücktem Bieranstich Gelegenheit gegeben, noch ein wenig Werbung in eigener Sache zu betreiben.

„CSU doch nicht omnipräsent“

Dann aber hieß es „Bühne frei“ für den „Derblecker“ Gottfried Braun, und der ging sofort voll zur Sache, ließ dabei kaum einen aus der Gilde der hiesigen Politgrößen ungeschoren, bedauerte es aber, dass viele der „Derbleckten“ nicht anwesend seien,was nahelege, dass die CSU eben doch nicht omnipräsent sei. Den Bürgermeister bezeichnete er als – aber wohl eher scherzhaft gemeint – „Chef einer Geldverschwendertruppe“. Monika Wiesmüller-Schwab titulierte „der Bruder“ als „die Claudia Roth vom Gigelesberg“, für die „der Fahrstuhl nach oben noch besetzt“ sei, während die örtliche SPD einmal mehr mit ihrem „Seniorenduo“ antrete.

Den Bürgermeister „erfunden“

Einst hätten ja die Freien Wähler Georg Schwarz als Bürgermeister „erfunden“. Indes sei dieser aber CSU-Mitglied und mit der hiesigen SPD in ständigem Blickkontakt. Dennoch könne letztere „keine groaße Hüpf doa“ ohne die Freien Wähler. Zudem sei deren „Polit-Rambo“ Georg Schuster seltsamerweise auf der Liste nur auf Platz 10 zu finden. Bei der CSU hätte er da wohl bessere Chancen gehabt. Denn da müsse man auch nichts können, um auf Listenplatz eins zu landen

Substanzverlust

„Peter der Möchtegerngroße“ stehe nun auf Platz eins bei den Freien, weil der „FJS“ der Gruppierung (Karl Thiel) die „Segel gestrichen“ habe, obwohl er im Hintergrund schon wieder „mit den Hufen scharren“ würde. Überhaupt seien den Freien Wählern in dieser Wahlperiode ja drei Stadträte davongelaufen, und nun würden sich weitere fünf verabschieden.

Schnell-, Langsam- und Wenigredner

Bei der CSU habe man Manfred Göttner auf Platz drei „degradiert“, was auch daran liegen könne, dass er den neuen Vorgaben des bayerischen Ministerpräsidenten (mindestens 1,60 Meter groß und jünger als 60) nicht mehr genüge. Hans Kohler verwies „Barnabas“ in den Rang eines Ministranten. Denn bis der sich entschließe, etwas zu sagen, sei die Legislaturperiode vorbei. Und bis Franz Bußjäger (FW), so der „Bruder“ weiter, eine Formulierung zu Ende gebracht habe, hätten die Meisten schon wieder vergessen, was er anfangs gesagt habe. Ganz anders verhalte sich dies bei Markus Wilhelm (CSU). Der rede ungefähr zehnmal so schnell, dies „aber bloß, damit d´ Luft schepprat“.

Unvermeidlich: das Thema „Alpenblick“

Leider sei heute auch die „Rentner-Combo vom Alpenblick“ nicht anwesend, aber die habe wohl Mutter Beimer schon ins Bett gebracht. Dafür gingen deren Vertreter aber tagsüber gleich mit mehreren „Gotteslob“ bewaffnet zur Kirche. Da sei der „Akkordeon-Erwin“ (Mayer) schon ein ganz Anderer und für so manchen ja der „heimliche Bürgermeister von Thannhausen“. Es werde sogar gemunkelt, dass dieser unter Umständen zum Trotz wegen „Heinerle“ (Kamps) im Baubergerhaus nun ein Heim für Asylanten unterbringen wolle – für Asylbewerber bis aus Kamps´ Heimat Düsseldorf. Dessen Austragshaus im Englischen Garten habe man scheinbar schon dem „Playboy-Baggerhannes“ (Reili) versprochen. Mit den Worten „Es hätte besser laufen können in unserem Kaff“ beschloss „Barnabas“ dieses Thema.

Überläufer

Auch habe der Stadtrat eigentlich Anderes zu tun, als nun noch den „grünen Polit-Babys“ das Laufen beizubringen. Gut finde es der „Bruder“ indes, dass Werner Kößler von den Freien zur CSU übergelaufen sei, denn bei Ersteren habe es für ihn eh keinen Platz mehr gegeben, nachdem Bernhard Kastner und Christian Wojcik den Weg in die Gegenrichtung angetreten hätten. Und von der SPD habe man sich eigentlich gewünscht, dass auch sie Georg Schwarz noch mitnominiert hätte, getreu dem Motto: „Piep, piep, piep – wir haben euch alle lieb.“ Der Rest des Abends gehörte dann allein der Geselligkeit und den „Schmidde-Musikanten“, wobei Albert Kytka auf der Posaune noch das Solo „Im tiefen Keller“ zum Besten gab und zuletzt auf vielfachen Wunsch natürlich auch die unvermeidliche „Vogelwiese“ nicht fehlen durfte.

 

Artikel in der "Woche" vom 19.03.2014  - Text: Günther Meindl, Bilder: Helmut Wiedemann

 

03/2014

Bayerischer Starkbierabend der Freien Wähler Thannhausen im Sonnenhof.

Luis Bisle und seine Schmidde-Musikanten
Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Kar Thiel
Auftritt von unserem Bruder Barnabas
Ali Kytka in Aktion
Auch Bürgermeister Georg Schwarz dirigierte dei Schmidde-Musikanten

"Eine gelungene Veranstaltung mit viel Freude für die Besucher. Politik kann auch unterhaltsam sein!" meinte Peter Schoblocher "Der Beste Wahlkampfabschluß den Thannhausen erlebt hat" so unser Bürgermeister Georg Schwarz, und selbst der Stellvertretende Landrat Dr. Josef Langenbach aus Krumbach konnte nicht anders, er ergriff das Mikrophon und rief in den Saal "Thannhausen ist Spitze".

Mit Musik begann der Abend und die Schmidde-Musikanten legten sich gleich ins Zeug. Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch den Ortsvorsitzenden Karl Thiel stand dieser zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden Peter Schoblocher Bürgermeister Georg Schwarz hilfreich beim Fassanstich zur Seite. Mit einem "Prosit der Gemütlichkeit" nahmen die drei den ersten Schluck aus den vollen Krügen und prosteten den Starkbierfreunden zu.

Aber auch noch etwas Wahlkampf mussten die Gäste über sich ergehen lassen. Peter Schoblocher stellte die Liste für die Wahlen zum Stadtrat im Bild vor und die Kandidaten begrüßten die Bürgerinnen und Bürger. Den Teil Kreistagswahlen übernahm anschließend Josef Brandner. Er stellte die anwesenden Kreistagskandidaten aus dem südlichen Landkreis und dem Mindeltal vor.

Das war dann auch genug Politik für diesen Abend und alle warteten gespannt auf unseren Bruder Barnabas II., alias Gottfried Braun. Mit einem wahren Feuerwerk von hintersinnigen Gedanken und Sprüchen wurden Bürgermeister, Stadtrat aber auch einzelne Thannhauser derbleckt. Einen ausführlichen Bericht über das Derblecken erscheint kommende Woche in der "Woche" .

Danach hatten wieder die Schmidde-Musikanten ihren Auftritt und die Stimmung war phänomenal. Nach drei Zugaben durften die Musikanten den Abend beschließen. Auch Luis Bisle war voll des Lobes für die gelungene Veranstaltung.

Viele neue Bausteine

Freie Wähler sehen sich auf einem guten Weg

Peter Schblocher, Fraktionsvorsitzender
eine Idee von vielen Möglichkeiten
der REWE-Markt im Zentrum
die neue Mitte - der Stolz der Bürgerschaft
bleibt auch bei Bebauung der Wiese erhalten - die Birkenallee

Nach dem "Aderlass", den die Freien Wähler verkraften mussten, 5 Stadträte treten nicht mehr an und zwei Stadträte schieden während der Wahlperiode aus, waren die verbleibenden Stadträte Peter Schoblocher, Albert Kytka und Gottfried Braun gefordert eine schlagkräftige Liste für die kommende Kommunalwahl zusammen zu bekommen.

Mit den jetzt antretenden, kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten sehen sich die Freien Wähler Thannhausen auf einem guten Weg wieder stark im neuen Stadtrat vertreten  zu sein.

Wir haben aus allen Bereichen gute Kandidaten für die Liste gewinnen können und den Frauenanteil konnten wir auf 30% erhöhen" so der Fraktionsvorsitzende Peter Schoblocher. Auch die engagierte Mitarbeit bei der Formulierung der Ziele, die die nächsten 6 Jahre verfolgt werden sollen, wurde das Fachwissen und die Kompetenz deutlich. Was die Freien Wähler besonders Stolz macht, ist die Tatsache, dass ein amtierender CSU-Stadtrat in der Person von Bernhard Kastner auf der Liste der Freien Wähler kandidiert. Ein Beweis für den sachorientierten Stil und Politik der Freien Wähler.

In der Vergangenheit waren es die Freien Wähler, die sich mit ihren Vorstellungen, wie das Stadtzentrum in Thannhausen aussehen soll, zusammen mit der SPD, durchgesetzt haben. "Wir haben auch den Kontakt mit dem Investor für den Vollsortimenter geknüpft." Ein Einkaufsmarkt, der die Stadtmitte deutlich belebt und der ein Segen für ältere Mitbürger ist, weil diese wieder im Stadtzentrum alles einkaufen können.

Die Innenstadtbelebung ist weiter das Ziel der Freien Wähler. "Wir haben mit dem Antrag auf kostenloses WLAN in der Innenstadt, einen Baustein von vielen, die noch von uns kommen werden, verwirklicht, um das Zentrum Thannhausens zu stärken erläutert Peter Schoblocher, "und mit Renate Marschall haben eine engagierte Kandidatin mit ausgezeichneten  Verbindung zum Wirtschaftskreis."

Zusammen mit unserem Kandidaten Bernhard Niethammer haben wir bereits ein Konzept für das Alte Rathaus in den Grundzügen erarbeitet und sind bei der Suche nach weiteren Investoren für die Innenstadt auf einem guten Weg.

Weitere Ziele für die zukünftige Arbeit, wie die Verwirklichung des Hochwasserschutz, die massive Verbesserung der sozialen Situation werden unsere ganze Aufmerksamkeit erhalten..

Zum gleichzeitig mit der Kommunalwahl stattfindenden Bürgerentscheid "Alpenblick", sei die Formulierung der Frage sehr unglücklich und irreführend gewählt, meinte der Fraktionsvorsitzende. Die Befürworter des Baubegehrens der Familie Kamps müssen nämlich "Nein" ankreuzen, wenn sie die Familie Kamps in Thannhausen begrüßen wollen.

Dieser Artikel ist am 08.03.2014 in gekürzter Form, vor allem in der Aussage zum Bürgerbegehren "Alpenblick" in den Mittelschwäbischen Nachrichten erschienen.

 

03/2014

Kandidatenvorstellung der Freien Wähler in Burg

Zahlreiche Burger Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zur Kandidatenvorstellung der Freien Wähler Thannhausen im Burger Schützenheim gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Fraktionsvorsitzenden Peter Schoblocher, stellten die Kandidatinnen und Kandidaten sich und ihre Ziele vor. Dabei wurde deutlich, dass bei den Bewerbern jede Altersgruppe vertreten ist. Erfahrung und frischen Wind für den Stadtrat verspricht daher die Liste der Freien Wähler. Danach stellte Peter Schoblocher fest, dass die Freien Wähler, auch ohne Stadtrat aus Burg oder Nettershausen, immer die Anliegen der Ortsteile im Blick habe und im Besonderen die Gewerbetreibenden der Ortsteile mit Unterstützung rechnen konnten und können.

Wichtig war ihm bei aller Werbung für seine Liste, zu betonen, dass die CSU keine absolute Mehrheit im Stadtrat bekommt. Dies würde dem Klima im Stadtrat nicht gut tun.

Im Anschluss an die Vorstellung der Stadtratskandidaten ergriff Josef Brandner das Wort und stellte die Kreistagskandidaten aus Thannhausen, sowie die Ziele der Freien Wähler im Kreis vor. Auch der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Georg Schwarz hatte die Gelegenheit sich in Burg nochmal vorzustellen.

Bei der anschließenden Diskussion wurde das Dauerthema Sanierung der Dorfstraße ausgiebig beleuchtet. „Völlig unverständlich ist das Ansinnen, die Bordsteine nur abschnittsweise auszutauschen“ meinte Anton Kusterer, denn die Bordsteine seien fast durchweg kaputt, und über kurz oder lang würden wohl auch die übrigen zerstört werden." Erfreuliches Ergebnis der Diskussion war, dass eine weitere Anliegerversammlung am 24.März 2014 stattfinden wird, bei die Betroffenen nochmal zu Wort kommen sollen.

In diesem Zusammenhang wurde klargestellt, dass die Kosten für den Breitbandausbau nicht auf die Bürger umgelegt werden!

Des weiteren werden die amtierenden und bis dahin auch neu gewählten Stadträte gleich nach der Kommunalwahl mit Anton Kusterer und allen interessierten Burger Bürgerinnen und Bürger eine Dorfbegehung am 23.03.2014 um 14:30 Uhr vornehmen. Dabei sollen alle Bereiche, die für den Ortsteil wichtig sind, vor Ort betrachtet werden.

 

 

03/2013

Rosen und Wahlinformation

Bei unseren Info-Ständen gab es heute Rosen und Informationen zur Stadtrats- und Kreistagswahl für die Bürgerinnen und Bürger

Am Info-Stand vor den REWE Einkaufsmarkt Albetrt Kytka Platz 502, Peter Schoblocher Platz 501, Doris Schuhbaur-Schoblocher Platz 519 und Sylvia Miller Platz 507

Freie Wähler verteilen am "Rußigen Freitag"Karpfen vom Stadtcafe

Bei unseren Info-Ständen gab es für die Bürgerinnen und Bürger 
frische Krapfen vom Stadtcafe Thannhausen!

Beim REWE-Markt: Sylvia Miller-Platz 507, Renate Marschall-Platz 504, Doris Schuhbaur-Schoblocher Platz-519, Peter Schoblocher Platz-501 und Bürgermeister Georg Schwarz
Beim V-Markt: Engelbert Wiedemann Platz-506, Reinhilde Gülseren Platz-509, Besucher, Bernhard Niethammer Platz-505

Endlich kostenfrei surfen

Hot Spot for free
Peter Schoblocher - Fraktionsvorsitzender
Albert Kytka - Stadtrat und Inhaber von "kytka-die friseure"

Freie Wähler Stadtratsfraktion hat Erfolg mit WLAN Antrag !

Die FREIEN WÄHLER haben mit ihrem Antrag "FREE WLAN" einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Innenstadt geleistet. Bis Ende April/Anfang Mai soll dieser Service, der bisher nur in großen Städten angeboten wird, in Thannhausen eingerichtet sein.

FREE WLAN steigert die Attraktivität der Stadt und spricht in großem Maß Jugendliche und Besucher der Stadt Thannhausen an. Thannhausen kann damit den Anspruch einer innovativen, modernen Stadt unterstreichen und ist eine der ersten Städte in dieser Größe die kostenloses WLAN anbieten.

Nachdem die Freien Wähler schon in der vergangenen Periode die Weichen für die Belebung der Innenstadt durch Ansiedlung einer Einkaufsmöglichkeit und Festlegung des Rathausstandortes gestellt haben, zeigt dieser erfolgreiche Antrag wie sehr den FREIEN WÄHLER die Innenstadt am Herzen liegt.

"Wir reden nicht nur bei einem "wohlig warmen Gespräch" über die "Belebung der Innenstadt" wir erarbeiten in unserem Arbeitskreis Ideen zur Stärkung des Zentrums, formulieren Anträge und setzten diese um", erläutert der Fraktionsvorsitzende Peter Schoblocher.

Es waren auch die Freien Wähler, die von Anfang an eine Neugestaltung der Bahnhofstraße gegen den Willen der Anwohner abgelehnt haben. "Als Geschäftsinhaber in der Bahnhofstraße, bin ich nah dran an den Anliegern und Gewerbetreibenden und kann die verschiedenen Stimmungen in unsere Entscheidungen einfließen lassen", sagt Stadtrat Albert Kytka.

Dass mit einer Wahlentscheidung für die FREIEN WÄHLER am 16. März 2014 Thannhausen weiter in eine gute Zukunft geht, zeigt der erfolgreiche Einsatz für unsere Stadt.

2/2014

Wahlplakate seit Samstag im Stadtgebiet und den Ortsteilen Burg und Nettershausen

Thannhausen in guten Händen!
Seit gestern können sie unsere Kandidaten/innen an vielen Stellen im Stadtgebiet und den Ortsteilen Nettershausen und Burg auf einen Blick sehen. Vielen Dank an alle, die an der Plakataktion beteiligt waren!

Kandidaten und Kandidatinnen der Freien Wähler stellten sich vor - Nominierungsversammlung im Barbarahof

1. Bürgermeister Georg Schwarz wurde wieder von den Freien Wählern als Bürgermeisterkandidat nominiert
Peter Schoblocher - Fraktionsvorsitzender und Listenführer der Freien Wähler
Josef Brandner - Kreisrat und stv. Fraktionsvorsitzender im Kreistag
Die Kandidaten und Kandidatinnen der Freien Wähler Thannhausen

Bei der Nominierungsveranstaltung der Freien Wähler Thannhausen stellten sich die Kandidaten und Kandidatinnen den anwesenden Bürgern und Bürgerinnen vor. Nach einem Grußwort des Vorsitzenden Karl Thiel und einen Schweigeminute für den verstorbenen, ehemaligen 2. Bürgermeister Ludwig Mayer begann die Nominierungsveranstaltung mit der Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten Georg Schwarz. In einer interessanten Power Point Show lies Georg Schwarz nach einer Vorstellung seiner Person, die Arbeit und Erfolge der letzten 6 Jahre Revue passieren. Mit einem Ausblick auf die Aufgaben der nächsten Jahre bat er um das Vertrauen der anwesenden Wählerinnen und Wähler. Die Wahlleitung übernahm Anton Gollmitzer, der 2. Bürgermeister der Großen Kreisstadt Günzburg. Mit 90% Zustimmung wurde er letztendlich von der Versammlung bestätigt und ist nun gemeinsamer Kandidat der Freien Wähler und der CSU.

Anschließend stellten sich die Listenkandidaten vor. Den Beginn machte Peter Schoblocher, dem als Fraktionsvorsitzenden und dienstältesten Stadtrat der Freien Wähler die Aufgabe des Listenführers zufiel. Er griff während seiner Vorstellung einige Punkte aus dem Wahlprogramm heraus und stellte fest, dass hier eine große Übereinstimmung mit den Zielen des Bürgermeisters herrscht. Die weiteren Kandidaten, wie die amtierenden Stadträte Albert Kytka und Gottfried Braun, stellen in einer kurzen Rede ihre Ziele für die nächsten 6 Jahre vor. Den Reigen der weiblichen Kandidatinnen eröffnete Renate Marschall, gefolgt von Sylvia Miller, Sandra Thiel und Reinhilde Gülseren. Überhaupt konnte der Anteil der Frauen auf der Liste auf 30% gesteigert werden.

Für die ausscheidende Stadträtin Elfriede Wiedemann konnte ihr Sohn Engelbert Wiedemann als Kandidat gewonnen werden. Was die Freien Wähler besonders Stolz macht, ist die Tatsache, dass ein amtierender CSU-Stadtrat in der Person von Bernhard Kastner auf der Liste der Freien Wähler kandidiert. Ein Beweis für den sachorientierten Stil und Politik der Freien Wähler. Auch früher der CSU nahestehende Kandidaten fanden sich auf der Liste der Freien Wähler gut aufgehoben. Den Abschluss der Liste bildet unter dem Motto "last, but not least" Kreisrat und stv. Fraktionsvorsitzender im Kreistag Josef Brandner. Der anschließende geheime Wahlgang erbrachte eine einstimmige Zustimmung, was als Ansporn und Bestätigung zu sehen ist. Von Platz 1 bis 20 eine starke Liste mit viel Kompetenz, die sich um die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger Thannhausens bewirbt.

POLITIK ÜBER PARTEIGRENZEN

glaubwürdig - verlässlich -  beständig

Zu unseren Kandidaten und Kandidatinnen

 

Freie Wähler nominieren im Januar 2014

Die Nominierungsversammlung der Freien Wähler findet im Januar 2014 statt. Mit eine starken Liste wollen die Freien Wähler in den Kommunalwahlkampf ziehen. Neben bewährten Kräften und Politikneulingen finden sich auch Überraschungskandidaten auf der Liste. Dass nach anfänglich, mühevoller Suche zum Schluss auch Bewerber keinen Platz mehr auf der Liste fanden, spricht für die Attraktivität der Freien Wähler.   

 

Weitere Bebauung am Alpenblick

Artikel aus der MN vom 14.11.2013 von Maximilian Czysz

Biogasanlage am Alpenblick möglich

Kehrtwende im Stadtrat: Landwirt Robert Seitz hat für seine Bauvoranfrage für einen Milchviehlaufstall mit Biogasanlage und Güllelager auf dem Nachbargrundstück des geplanten Kamps-Anwesen doch noch das gemeindliche Einvernehmen erhalten. Vor einem Jahr hatten sich die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses dagegen ausgesprochen. In der Sitzung vor einer Woche wurde die Bauvoranfrage zurückgestellt, weil es noch offene Fragen gab.

Zwischenzeitlich hatte das Landratsamt als Genehmigungsbehörde klar gestellt, dass das Vorhaben am Alpenblick bauplanungsrechtlich zulässig ist. Und: Das nicht erteilte gemeindliche Einvernehmen der Stadt ist widerrechtlich.

Die Auffassung der Stadtverwaltung erläuterte in der Stadtratssitzung am Dienstagabend erneut Bauamtsleiter Stephan Martens-Weh. Demnach sei nicht klar, ob es sich tatsächlich um ein privilegiertes Vorhaben handelt. Landwirt Robert Seitz will in zwei Ausbaustufen einen Milchviehlaufstall für 60 Kühe und Nachzucht errichten, versehen mit einer Erweiterungsoption auf 170 Großvieheinheiten. Geplant ist außerdem ein Güllelagerbehälter, eine Photovoltaikanlage auf dem Stalldach und eine Biogasanlage. Unklar sei auch, ob die Erschließung gesichert ist – am Ende dürfe sie nicht zu Lasten der Stadt gehen. Bürgermeister Georg Schwarz führte das Beispiel des Wakeboardanlagen-Betreibers Turncable an, der selbst für die Erschließung aufkommen musste. Die Kosten könne nicht die Allgemeinheit tragen, sondern müsse der jeweilige Bauwerber selbst schultern. Ein weiteres Argument der Verwaltung gegen den ins Auge gefassten Standort: Der Flächennutzungsplan weise die betreffende Fläche als ökologisch wertvoll aus und nicht als landwirtschaftliche Fläche. Es seien öffentliche Belange im Spiel, doch gerade dazu habe sich das Landratsamt nicht geäußert. Es sei nicht ersichtlich, warum der Landwirt die erste Ausbaustufe seines Vorhabens dort realisieren wolle, wo der Abstand zum Hof besonders groß sei, hatte Stephan Martens-Weh schon vor einer Woche im Bauausschuss erläutert. Über den Alternativstandort gegenüber des Hofs in Richtung Norden soll nun Bürgermeister Schwarz nochmals mit Robert Seitz sprechen.

 

02.11.2013

Freie Wähler erabeiten einen Thannhausen-Plan 2020

Die letzte Klausur der Stadtratsmitglieder und den Kandidaten für die kommende Kommunalwahl in 2014 gestaltete sich recht erfolgreich. Neben aktuellen Themen, die auch noch in der laufenden Periode als Antrag eingebracht werden sollen, haben sich die Teilnehmer auf ein Grundgerüst für einen "Thannhausen-Plan 2020" geeinigt. Einen großen Teil des Plans nimmt der Themenbereich "Infrastruktur und Wirtschaft" ein, weitere Themen wie z. B. "Demographie" werden in den Plan mitaufgenommen. Es wurden verschiedene Arbeitskreise gebildet, die nun die Themen für den Plan vorbereiten und bearbeiten. Mit diesem "Thannhausen-Plan 2020" sehen sich die Freien Wähler für den Kommunalwahlkampf 2014 und die kommenden 6 Jahre im Stadtrat bestens gerüstet.

11/2013   

Leserbrief von Bernhard Niethammer in der MN vom 22.10.2013

Antrag der Freien Wähler mit einer Gegenstimme angenommen !

Hot Spot für Thannhausen

Dem Antrag der Freien Wähler  "Kostenloses WLAN in der Innenstadt von Thannhausen" wurde mit einer Gegenstimme (Josef Merk, CSU) angenommen. Selbst Bürgermeister Georg Schwarz zollte der Idee seinen Respekt. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die Kosten nicht aus dem Ufer laufen, dann bietet Thannhausen in Kürze einen Service, wie ihn bislang nur große Städte und Ballungszentren anbieten.  Ein Service, der die Attraktivität der Stadt steigert - für Jugendliche und Besucher der Stadt Thannhausen, ob geschäftlich, privat oder als Tourist. Kostenloses WLAN kann den Anspruch der Stadt Thannhausen als innovative, moderne Stadt unterstreichen.

 

10/2013

Mehrheit für Alpenblick-Bebauung


Dem Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des landwirtschaftlichen Grundstückes, angrenzend an das Baugebiet Alpenblick wurde am Dienstag Abend zugestimmt. Quer durch alle Fraktionen waren 16 Stadträte für die Einleitung dieses Verfahrens. Unter großem Interesse von Bürgern, die dieses Verfahren ablehnen, aber auch Bürger die dem Verfahren positiv gegenüber stehen, dauerte es eine Stunde bis es zur Abstimmung kam. Einen faden Beigeschmack hatte der Antrag der Stadträtin Monika Wiesmüller-Schwab (CSU), das diejenigen Stadträte, die vom Sponsoring des Antragstellers betroffen sind, sich der Stimme enthalten sollen. Ein Antrag, der der Gemeindeordnung widerspricht und unterschwellig einzelnen Stadträten Käuflichkeit vorwirft. 

Das Verfahren geht nun seinen geordneten Verlauf und alle Bürger, sowie auch Fachbehörden können nun ihre Stellungnahmen dazu abgeben. Ob daraus eine Bebauung bzw. Bebauungsplan entstehen wird, zeigt sich dann wenn vorhandene Konflikte gelöst werden können. Wenn nicht, dann gibt es auch keine Bebauung.   

 

10/2013

 

 

 

Freie Wähler stellen Antrag für kostenloses WLAN in der Innenstadt

Kostenloses WLAN in der Innenstadt

Wenn  es nach dem Willen der Fraktion der Freien Wähler geht, dann bekommt Thannhausen in Kürze kostenloses WLAN in der Innenstadt. Wie der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Peter Schoblocher erläutert, ist es heute unabdingbar diesen Service auch in einer Kleinstadt wie Thannhausen anzubieten. Immer wieder wird das Gefälle Ballungsraum - ländlicher Raum beklagt. Kostenloses WLAN wäre ein Service, der die Attraktivität der Stadt steigert - für Jugendliche und Besucher der Stadt Thannhausen, ob geschäftlich, privat oder als Tourist. Kostenloses WLAN kann den Anspruch der Stadt Thannhausen als innovative, moderne Stadt unterstreichen. Zudem wäre Thannhausen, vorraussichtlich die erste Kleinstadt in Deutschland, die kostenloses WLAN anbietet.

 09/2013

Mittelschule Thannhausen
Peter Schoblocher - Fraktionsvorsitzender

Turnhalle an der Mittelschule soll temporäre Veranstaltungshalle werden.

Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler hat sich für die temporäre Veranstaltungshalle ausgesprochen. Fraktionsvorsitzender Peter Schoblocher begründete dies mit den erheblichen Mehrkosten von ca. 450.000 Euro für eine ständige Veranstaltungshalle. Ein weiterer Grund war auch, dass womöglich bei der ständigen Veranstaltungshalle auch nur 10 Veranstaltungen aus imisionsschutzrechtlichen Gründen im Jahr möglich gewesen wären.

Die Freien Wähler stehen zu einem kulturellen Leben in der Stadt Thannhausen, dass dies nicht zum Nulltarif zu haben ist, ist uns klar. Jedoch ist mit dem Blick auf die Finanzlage auf Grund der getätigten Investitionen (Rathausneubau, Neugestaltung der Stadtmitte) und den auf die Stadt zukommenden finanziellen Belastungen (Hochwasserschutz, Sanierung Mittelschule) ist eine ständige Veranstaltungshalle mit erheblichen Mehrkosten nicht zu verantworten.

9/2013

Landtagswahlkampf in Thannhausen

Herrmann Mühlbauer - Direktkandidat im Landkreis Günzburg

Vor dem neuen REWE-Markt stand Landtagskandidat der Freien Wähler Hermann Mühlbauer dem interessierten Bürgern zur Information und Gespräche zur Verfügung.

Auf großes Interesse stieß bei der Thannhauser Bevölkerung die Wahlwerbung der Freien Wähler.  Leider musste der Kandidat auch eine große Politikverdrossenheit feststellen, die angesichts der Selbstbedienungsmentalität im Bayerischen Landtag vorherrscht. Gerade einige schwäbischen Landtagsabgeordente der CSU haben sich hier unrühmlich hervorgetan.

 

8/2013  

Pressemitteilung zum Artikel "Harsche Kritik an der Energieuntersuchung" und Kommentar "Wichtiger Denkprozess" vom 01.08.2013 in den Mittelschwäbischen Nachrichten

havariertes AKW in Tschernobyl Foto: AP
zerstörtes AKW in Fukushima

Ich distanziere mich ausdrücklich von den Aussagen des CSU-Fraktionsvorsitzenden über das Thema Kernkraft. Ebenso kann die Aussage, angesichts der Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima den "Atommüll als wertvoll" zu bezeichnen, so nicht stehen gelassen werden. Atommüll sind radioaktive Gifte, die extrem lange Halbwertszeiten aufweisen: z.B. Jod-129: Halbwertszeit 17.000.000 Jahre. Es wird ein unglaubliches Gefahrenpotential für die nachfolgenden Generationen geschaffen. Das Abschalten der Atomkraftwerke ist eine Verpflichtung der heutigen Generationen für zukünftige Generationen! 

Ich stelle die Energiewende nicht in Frage - im Gegenteil, ich sehe die Reduzierung der vorgelegten Studie auf die dargestellten Energieverbräuche als zu kurz gesprungen und einseitig an. Klimaschutz ist weit mehr als nur die Betrachtung des Energieverbrauchs. Was macht es zum Beispiel für einen Sinn Baustoffe, die in der Herstellung sehr energieaufwändig sind, zum Dämmen einzusetzen. Diese Baustoffe sparen in ihrem Lebenszyklus (die Herstellungsenergie mit eingerechnet) nichts ein, haben also eine negative Energiebilanz.

Weitere Kritik an der Studie ist in der Tatsache begründet, dass nicht ersichtlich ist, mit welchen Methoden die Ergebnisse erzielt wurden und dass hier mit vielen Allgemeinplätzen gearbeitet wurde. Ich fordere für zukünftige Studien einen integralen Gesamtansatz, mit Betrachtung der Teilkonzepte 

  • Energie
  • Wasser
  • Baustoffe
  • Abfall
  • Stadt- und Freiraum (Flächenverbrauch, Stadtbegrünung)
  • Mobilität

Mir stellt sich auch die Frage inwieweit Landkreis, Städte und Gemeinden es mit der Vorreiterrolle ernst nehmen?

Beziehen der Landkreis, Städte und Gemeinden im Sinne der Energiewende zukünftig nur noch Ökostrom?

Sind die nächsten Dienstwagen Elektroautos oder schafft die öffentliche Hand diese sogar vorzeitig an, um mit gutem Beispiel voran zu gehen?

Verwenden wir bei öffentlichen Bauvorhaben nur noch nachhaltige Baustoffe mit guter Energiebilanz ? etc. etc.

Mit dem angedachten Energie-Team kann ein nachhaltiges Gesamtkonzept für unser zukünftiges Tun erarbeitet werden. Lediglich der Name zielt schon wieder in die falsche Richtung

Peter Schoblocher, Stadtrat

8/2013

Gelungener Ausflug mit Ulrike Müller MdL und Hermann Mühlbauer nach Weihenstephan

Zu einem gemeinsamen Besuch der Weihenstephaner Staudengärten luden die Landtagsabgeordnete Ulrike Müller und Landtagskandidat Hermann Mühlbauer ein. Der Einladung sind zahlreiche  Interessenten aus dem Landkreis Günzburg gefolgt und das Wetter zeigt sich auch von seiner besten Seite.  Die Reisegruppe  besuchte in Weihenstephan die Kleingartenanlagen und den Sichtungsgarten. Danach stand eine Einkehr im Bräustüberl Weihenstephan auf dem Programm.  Mit einem Besuch in der Bischofsstadt Freising mit Dombesichtigung und Spaziergang durch die Altstadt klang der rundum gelungen Ausflug aus.

07/2013

Hubert Aiwanger kommt zum Wahlkampfauftakt nach Burgau

Hubert Aiwanger MdL, Landesvorsitzender der Freien Wähler
Hermann Mühlbauer, Landtagskandidat und 2. Bürgermeister der Stadt Burgau

Mit einem ganz besonderen Gast wird Landtagskandidat Hermann Mühlbauer seinen Wahlkampf beginnen. Er hat es geschafft den vielbeschäftigten Bundes- und Landesvorsitzenden der Freien Wähler Hubert Aiwanger für seinen Wahlkampfauftakt am 21.06.2013 in die Burgauer Kapuzinerhalle  einzuladen. Nach einem Empfang in der Stadt Burgau mit Eintragung in das Goldene Buch der Stadt geht es in die Kapuzinerhalle. Um 20:00 Uhr wird der Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag die Positionen der Freien Wähler, wie immer, in deutlicher Sprache, darstellen. Er wird die Arbeit der Landtagsfraktion der letzten 5 Jahre und den Einsatz für den Ländliche Raum und die Kommunen erläutern. Doch nicht nur die Arbeit und das Erreichte der vergangenen Jahre wird das Thema sein, vielmehr die zukünftige Arbeit im Landtag wird einen großen Teil seiner Rede einnehmen.

Neben der Hauptrede von Hubert Aiwanger stellen sich auch die Kandidaten für den Landtag Hermann Mühlbauer und Werner Weiss und für den Bezirkstag Anton Gollmitzer und Dieter Wegerer vor. Die Organisation der Veranstaltung übernimmt der Ortsverein der Freien Wähler mit seinem Vorsitzenden Robert Baumeister.

Für die musikalische Umrahmung sorgt die Handschuhmacher Kapelle, die ihrerseits mit der Uraufführung des "Mindel Marsch" für den musikalischen Höhepunkt der Veranstaltung sorgt.  Für das leibliche Wohl sorgt in bewährter Weise Wendelin Offenwanger. Saalöffnung ist um 19:00 Uhr

 

06/2013

Erich Keller feierte seinen 70.Geburtstag

Seinen 70. Geburtstag feierte Stadtrat und 2. Bürgermeister Erich Keller. Der versierte Finanzexperte ist seit 1990 Mitglied im Stadtrat und seit 20011 2. Bürgermeister. Mit einem Präsent und den Glückwünschen der Fraktion überraschte ihn am Jubeltag die stv. Fraktionsvorsitzende Elfriede Wiedemann.

11.05.2013

Ulrike Müller MdL beim Frühjahrskonzert der Musikvereinigung

v.l.n.r: Landtagskandidat Hermann Mühlbauer, Ulrike Müller MdL, Peter Schoblocher, Stadtrat

Die Landtagsabgeordnete Ulrike Müller aus Kempten konnte sich beim diesjährigen Frühjahrskonzert von der hohen Qualität der Musikvereinigung Thannhausen überzeugen.

Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Peter Schoblocher besuchte die Vorsitzende des Fördervereins des Allgäu-Schwäbischen Jugendblasorchester die Stadt Thannhausen. Auch der Landtagskandidat und 2. Bürgermeister der Stadt Burgau Hermann Mühlbauer bedankte sich bei Peter Schoblocher für die Einladung und sprach von einem Erlebnis auf hohem musikalischem Niveau. Für einen Gedankenaustausch über die anstehenden politischen Aktivitäten in der Landespolitik, sowie auch der kommunalpolitischen Ziele der Freien Wähler stand Ulrike Müller trotz der fortgeschrittenen Stunde im Anschluß an das Konzert zur Verfügung.

Ulrike Müller und Hermann Mühlbauer versprachen zum Abschied gerne wieder nach Thannhausen zu kommen, um die vielfältigen Aktivitäten der Freien Wähler vor Ort zu unterstützen.

29.04.2013

Landtagsabgeordente Ulrike Müller besucht Thannhausen

Ulricke Müller, MdL

Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Peter Schoblocher kommt die Landtagsabgeordnete der Freien Wähler Ulrike Müller nach Thannhausen. Ulrike Müller wird das Frühjahrkonzert der Musikvereinigung Thannhausen besuchen und im Anschluß zur einem Informations- und Gedankenaustausch zur Verfügung stehen. Ulrike Müller ist im Bayerischen Landtag die Agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der Fraktion, sowie Mitglied im Ausschuß für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

 

 

 

26.04.2013

 

Spendenübergabe an die engagierten Jugendlichen im Büro architektur + umwelt in der Edmund-Zimmermann-Straße

Spende für den Jugendclub "Büro"

Eine Spende in Höhe von 250.- Euro übergab der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Peter Schoblocher an den Schatzmeister des Jugendclub "Büro" Steffen Herrmann. Die Spende soll für den Innenausbau des neuen Jugendzentrum in Thannhausen in der Carl-Zeiss-Straße dienen.

Trotz großer Eigenleistung der Jugendlichen sind diese auf weitere Spenden und auch Hilfe handwerklich Begabter angewiesen. Die Kontaktdaten für Spender und Helfer finden sie unter www.jugendverein-thannhausen.de

4/2013

Keine Werbetafel in der Bahnhofstraße !

Peter Schoblocher - Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Stadtrat hat kein Verständnis für ungezügelte Werbung im Bereich der Innenstadtsanierung

Artikel von Dr. Heinrich Lindenmayr in der MN vom 13.04.2013

Eine großflächige Werbetafel am Gebäude Bahnhofstraße 35 lehnte der Bauausschuss geschlossen ab. Bauplanungsrechtlich habe die Stadt keine Handhabe, meinte Stadtbaumeister Stephan Martens-Weh. Da sich das Objekt aber im Bereich der Stadtsanierung befinde, könne man es ablehnen, da es den Zielen einer Stadtsanierung zuwiderlaufe. Peter Schoblocher (Freie Wähler) meinte, man sollte den Fall differenzierter betrachten. Wenn ein in der Bahnhofstraße ansässiger Gewerbebetrieb auf sich aufmerksam machen wolle, müsse man eine entsprechende Werbung tolerieren. Schließlich wolle die Stadt gewerbefreundlich sein und insbesondere die Innenstadt beleben. Lasse man aber eine beliebige Werbung zu, mache man ein Fass ohne Boden auf. Zudem widerspreche der Vorgang in der Tat der Stadtsanierung. Die Kommune gebe Geld aus, um die Innenstadt schöner zu gestalten, ließe aber eine Werbung zu, die dazu nicht passe.

Josef Merk (CSU) wollte sich mit Schoblochers Argumentation nicht anfreunden. Was für die Stadt „optisch“ nicht tragbar sei, das müsse unabhängig vom Bauwerber gelten. Ob etwas schön oder hässlich sei, das hänge doch nicht davon ab, wer es mache.

 

4/2013

Haushalt 2013 verabschiedet

Peter Schoblocher - Fraktionsvorsitzender

Artikel in der MN vom 23.03.2013

Zwei Seiten zeigten sich bei Beratung und Beschluss über den städtischen Haushalt 2013 und den Finanzplan bis zum Jahr 2016 im Thannhauser Stadtrat. Einig waren sich die Räte, konstruktiv wurde gearbeitet und debattiert. Nur zwei Sitzungen hatte der Finanzausschuss gebraucht, um den Haushalt mit einem Gesamtvolumen von 16,65 Millionen Euro vorzuberaten. Alle Beteiligten lobten die perfekte Vorarbeit von Kämmerer Thomas Bihler. Es wird viel angepackt im laufenden Jahr und den Folgejahren. Viel leistet die Stadt insbesondere auch in den zukunftsorientierten Bereichen Kinderbetreuung und Bildung.

Die Kehrseite: Die Stadt verbraucht die derzeit noch üppigen Rücklagen vollständig. Die Schulden, die 2012 nur noch 286 000 Euro betrugen, sollen bis 2016 auf 5,96 Millionen steigen. Größter Kostentreiber dabei wäre der Anteil der Stadt am Hochwasserschutz. Bürgermeister Georg Schwarz merkte scherzhaft an, die Räte müssten sich schon zur Wiederwahl stellen. Andernfalls entstünde der Eindruck, man häufe Schulden an, um sich anschließend aus der Verantwortung zu stehlen.

Peter Schoblocher (FW) betonte, dass die breit angelegten Investitionen der Stadt auch der heimischen Wirtschaft zugutekämen. Insgesamt seien die Gewerbesteuereinnahmen erfreulich. Die Rücklagenentnahme nannte er eine unvermeidbare Folge des großen Investitionsvolumens. Künftig sollte man aber wieder neue Rücklagen aufbauen und konsequent sparen. Nicht alle Wünsche könnten erfüllt werden. Schoblocher verwies auf die Ausgaben der Stadt für Kinder, Jugend und Bildung. Man sollte sich einmal klarmachen, dass die Kommune hierfür Jahr für Jahr den Betrag ausgebe, den im laufenden Haushaltsjahr die Gestaltung der neuen Stadtmitte koste.

Erwin Däubler (SPD) übte Kritik an den politischen Gegebenheiten. Dass Schlüsselzuweisungen schwänden und die Kreisumlage steige, das sei die fatale Konsequenz eines wirtschaftlich guten Jahres. Freue man sich über eine üppige Gewerbesteuer, sei der Katzenjammer zwei Jahre später bereits programmiert. Auch die hohen Aufwendungen für den Hochwasserschutz wollte Däubler nicht einsehen. Die Mindel sei ein Gewässer 1. Ordnung. Dafür sei der Freistaat verantwortlich. Die Stadt habe hier nichts zu entscheiden, werde aber kräftig zur Kasse gebeten. Sorge bereite es ihm, dass die Pro-Kopf-Verschuldung bis ins Jahr 2016 auf rund 1000 Euro steigen solle.

Manfred Göttner (CSU) lobte die städtische Finanzpolitik der jüngeren Vergangenheit. Man sei schwäbisch sparsam geblieben und habe doch zugleich immer viel investieren können. Als problematisch bewertete er die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und die restriktive Zuschusspolitik von Regierung und Freistaat. ......

 

Hermann Mühlbauer soll Direktkandidat für den Bayerischen Landtag werden.

Hermann Mühlbauer - Landtagskandidat
Anton Gollmitzer - Bezirkstagskandidat

Geht es nach dem Vorstand der Freien Wähler im Landkreis Günzburg, dann ist der 2. Bürgermeister der Stadt Burgau Hermann Mühlbauer der Direktkandidat für die Landtagswahl im September. Er soll den Einzug ins Münchner Maximilianeum schaffen. Gleichzeitig hat der Vorstand eine Kooperation mit den Freien Wähler des Landkreises Neu-Ulm beschlossen. Der Direktkandidat im Stimmkreis Günzburg soll als Listenkandidat im Wahlkeis Neu-Ulm gewählt werden. Im Wahlkreis Neu-Ulm ist der Direktkandidat Werner Weiss (Landtag, Weißenhorn), der wird als Listenkandidat im Landkreis Günzburg der Nomierungversammlung am 27.02.2013 vorgeschlagen.

Die gleiche Kooperation soll es auf der Bezirksebene geben. Der Direktkandidat Anton Gollmitzer, 2. Bürgermeister der Stadt Günzburg und Dieter Wegerer, Nersingen tauschen sich aus.

Bei der Nominierungversammlung für die FW-Schwabenliste am 02.03.2013 werden sich die beiden Kreisverbände unterstützen, damit die Kandidaten einen der vorderen Listenplätze erhalten. Bei der letzten Wahl 2008 hatte der Direktkandidat für den Landtag, Peter Schoblocher den fünften Listenplatz errrungen. Der Günzburger Ortsvorsitzende Anton Gollmitzer sagt: „Das Ziel ist es, Hermann Mühlbauer unter den ersten fünf Kandidaten auf der schwäbischen FW-Liste zu platzieren.“

 

2013

Achtung! Zukünftig finden die Stadtratsitzungen im Sitzungssaal des neuen Rathauses statt. !

Felsenbrunnen wird verschoben - bleibt aber dominanter Punkt in der "Neuen Mitte Thannhausen"

Noch steht er da , ohne Wasser und nicht renoviert - der Felsenbrunnen von Prof. Georg Brenninger
Hier wird er zum Stehen kommen - an der Stelle der Grüninsel soll der Felsenbrunnen seinen neuen Standort finden

Weichenstellungen für die Neue Mitte in Thannhausen

Artikel in der MN vom 05.07.2012 - Dr. Heinrich Lindenmayr

Eine Sonderschicht gewissermaßen hatte der Stadtrat eingelegt, um sich grundsätzlich über die Gestaltung der Neuen Mitte von Thannhausen zu verständigen. Die zentralen, bei der letzten Ratssitzung noch unklaren Fragen waren nun abgearbeitet.

Bei vier Gegenstimmen beschloss der Rat in seiner jüngsten Sitzung, den Felsenbrunnen auf dem Raiffeisenplatz zu belassen. Die Räte beschlossen zudem, den Brunnen nach Osten zu verrücken, ungefähr an die Stelle, wo der bisherige Plan von Ludwig Schegk ein Fontänenfeld vorgesehen hatte. Einstimmig votierten die Räte dafür, das Fontänenfeld nicht zu realisieren, zwei Wasserspiele im Bereich der Neuen Mitte Thannhausens seien zu viel. Bei drei Gegenstimmen verabschiedete der Stadtrat den Entwurf von Ludwig Schegk, die jüngsten Ratsentscheidungen hinsichtlich der Wasserspiele sind einzuarbeiten.

Kollegen appelliert, dem ursprünglichen Plan von Schegk zu folgen und Georg Brenningers Felsenbrunnen vom Raiffeisenplatz zu entfernen. Olbrich meinte, den Brunnen auf dem Platz zu belassen, das sei ein gestalterischer Fehler, zudem ein Verfahrensmangel. Der Stadtrat müsse sich nun vorhalten lassen, er wisse nicht, was er wolle. Alle Räte seien zunächst von den Ergebnissen des Architektenwettbewerbs überzeugt gewesen, also auch von einem Raiffeisenplatz ohne Felsenbrunnen. Wenn man jetzt anders denke, hätte man sich den Wettbewerb sparen können. Lohne es sich wirklich, für die Platzgestaltung so viel Geld auszugeben, wenn sich auf dem Platz doch kaum etwas verändere? Das sei dem Bürger nicht zu vermitteln, meinte Olbrich.

Der künftige Platz liege deutlich niedriger als der bisherige, die Raumwirkung werde eine ganz andere sein, hielt Bürgermeister Georg Schwarz dagegen. Manfred Göttner meinte, der Felsenbrunnen werde im Unterschied zu den Fontänen auch in der kalten Jahreszeit eine Bereicherung für das Stadtbild sein. Monika Wiesmüller-Schwab legte Wert darauf, dass das Verrücken des Brunnens zwei Gründe habe: An seinem künftigen Standort könne der Felsenbrunnen deutlicher sprudeln und damit der seiner Konzeption zugrunde liegenden Idee gerecht werden. Zudem habe die für den Raiffeisenplatz vorgesehene Gastronomie bessere Entfaltungsmöglichkeiten.

Dr. Markus Wilhelm machte sich dafür stark, die Kosten für den Platz zu überdenken und zu drücken. Stadtbaumeister Stephan Martens-Weh erklärte hierzu, dass die Neue Mitte doch eine respektable Größe habe und auch die Eingangsbereiche der angrenzenden Straßen einbezogen würden. Demgemäß habe man es nicht mit einer „Luxuskostenschätzung“ zu tun.

07.07.2012

 

Workshop zur Neugestaltung der Mitte Thannhausens

In der vergangenen Stadtratssitzung wurde auf Antrag der Freien Wähler die Entscheidung zur Billigung des Vorentwurfs "Neue Mitte Thannhausen" vertagt. Gleichzeitig beantragte der Fraktionsvorsitzende Peter Schoblocher die Einberufung eines "Workshops" in dem frei von der Tagesordnung und Zeitdruck die Planung und vor allem der Standort des Felsenbrunnens ausführlich diskutiert werden kann. Wichtig ist auch die Teilnahme des Planers Prof. Ludwig Schegk, damit dieser nochmals die Entwurfsgedanken seiner  dem Gremium näher gebracht werden können. 

Stadtrat Max Deni feiert seinen 70. Geburtstag

2. Bgm. Erich Keller,Jubilar - Stadtrat Max Deni, Fraktionsvorsitzender Peter Schoblocher

Seinen 70. Geburtstag feierte Stadrat Max Deni. Mit einem Präsent und den Glückwünschen der Fraktion überraschte ihn der 2. Bürgermeister Erich Keller und der Fraktionsvorsitzende Peter Schoblocher.

Neue Mitte - Viel Verhandlungsmasse

Prof. Schegk erläutert den Bürgern die Planung

Thannhauser äußern bei Informationsveranstaltung Bedenken und Anregungen

Artikel am 25.05.2012 in den Mittelschwäbischen Nachrichten von Dr. Heinrich Lindenmayr

Wenig Resonanz bekam die Informationsveranstaltung zur Neugestaltung von Thannhausens Mitte. Nur knapp 20 Bürger diskutierten mit dem Planer Prof. Ludwig Schegk, der Stadtverwaltung und dem Stadtrat in der Aula der Anton-Höfer-Grundschule. Das Ergebnis der Veranstaltung konnte sich aber sehen lassen, denn die Interessierten brachten „viel Verhandlungsmasse“ ein, wie Bürgermeister Georg Schwarz resümierte.

Verkehr Ein Ziel der Neugestaltung ist es, den automobilen Verkehr zugunsten der Fußgänger einzuschränken. Josef Pfitzmayr setzte sich engagiert dafür ein, den Wegfall der Linksabbiegerspuren zu testen. Ansonsten könnte es zu massiven Verkehrsproblemen kommen. Alexander Schweighart sah die Sachlage aus seiner Sicht als Busfahrer. Würden die Radien zu eng, wäre das Abbiegen für Busse und Lastkraftwagen ohne ein Ausholen auf die Gegenfahrbahn nicht mehr möglich. Eine Aufwertung der Umfahrung forderten die anwesenden Bürger. Der Rathauschef stellte eine Lösung für den Zeitpunkt in Aussicht, da die Umfahrung zur Bundesstraße umgewidmet werde. Darüber sei er mit dem Staatlichen Bauamt im Gespräch.

Ob der Maibaum auf dem Platz bleibe, wollte Josef Pfitzmayr wissen. Das „Loch“ für den Baum sei schließlich sündteuer gewesen und bei einer erneuten Verlegung des Standortes „rausgeschmissenes Geld“. Taubenbrunnen und Rentamtsdenkmal würden vom Platz verschwinden, beantwortete Ludwig Schegk Pfitzmayrs Frage nach der Platzgestaltung. Der Platz solle großzügig wirken, für die bisherigen Elemente der Platzgestaltung wären neue Standorte angedacht.

Die Nähe der Wasserspiele zur Straße, die ja nur noch durch eine drei Zentimeter hohe Bordkante vom Platz getrennt werde, stelle eine zu große Gefahr dar, meinte Eva Bayer. Eltern könnten keinesfalls die Gastronomie auf dem Platz nutzen und ihre spielenden Kinder dieser Gefahr aussetzen.

Fußweg Die fußläufige Verbindung vom Rathaus zur Schreieggstraße werde zweimal vom Verkehr gekreuzt. Das sei insbesondere problematisch, kritisierte Eva Bayer, weil zu vermuten sei, dass die Autos von der Augsburger- und der Christoph-von-Schmid-Straße her kommend, den Weg zum Einkaufsmarkt über die Durchfahrt zwischen Bank und Lesehexe nehmen würden. .......

Ratshain Wird die Neue Mitte Thannhausens grün oder eine Pflasterwüste? Sind die Bäume im Ratshain nicht zu eng gesetzt, fragte Dr. Theo Streicher? 50 bis 60 Bäume sollen gepflanzt werden. Im Ratshain könnten es Platanen sein, die man als Blätterdach in Form bringen könnte, erklärte der Planer.

Pflasterung Durchgehendes Pflaster oder Pflaster mit Rasenfugen? Das eine ist steril, das andere braucht aufwendige Pflege. Man könnte die Parkplätze des Einkaufsmarktes durchgehend pflastern, die Randzonen beim Rathaus und der Raiffeisenbank mit Grün auflockern, sagte Eva Bayer.

Felsenbrunnen Im Stadtrat Hauptthema, war den Bürger die Lage des Brunnens kein vordringliches Anliegen. Die Situierung im Ratshain, bisher von Ludwig Schegk favorisiert, wollte den Bürgern aber nicht einleuchten. Der Brunnen würde versteckt, die Bäume würden ihn ständig „verschmutzen“, war sich Peter Straub sicher. Auch ist vorgesehen, den Boden dort nicht zu pflastern. Das würde bedeuten, dass es um den Brunnen herum ständig morastig wäre. Annemarie Hörtrich schlug vor, den Brunnen in den Bereich zwischen Ratshein, Rathaus und Raiba zu setzen. Dort käme er zur Geltung.

Die Freien Wähler begrüßen die Planung der Neuen Mitte wie sie vorgestellt wurde. Der Umgang mit dem Felsenbrunnen bedarf der Rücksichtnahme auf den Künstler. Ohne Zustimmung der Nachlaßverwalterin des Werkes von Prof. Georg Brenninger ist eine Versetzung für die Freien Wähler nicht denkbar.

05/2012

Umstrittene Baumfällung

Beitrag vom 18.05.2012 in der MN von Dr. Heinrich Lindenmayr 

Peter Schoblocher kritisiert Fällung einer Linde

Thannhausen 170 Jahre alt seien die beiden Linden gewesen, welche die Engelwirtskapelle am südlichen Ortseingang flankiert hatten. Die Bäume sind inzwischen gefällt worden. Bei mindestens einem der beiden Bäume bezweifelte Peter Schoblocher die Notwendigkeit der Fällung. Es entspreche einer alten Tradition den Kapellen stattliche Bäume zur Seite zu stellen. Die beiden Kugelakazien, die nachgepflanzt worden seien, halte er für völlig unzureichend. Schoblocher forderte die Entfernung der Kugelakazien und die Neupflanzung von zwei Linden. Bürgermeister Georg Schwarz entgegnete, Schoblocher solle die Form einhalten, das heißt einen Antrag stellen und den korrekt einreichen. Der Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ sei weder für lange Sachvorträge noch für Forderung dieser Art geeignet.

Kommentar: Nun sind Linden gepflanzt, doch von entsprechender Größe kann keine Rede sein

05/2012

Neue Mitte Thannhausen - Der Felsenbrunnen

Tauwasser in den Bergen, die Inspiration für den Künstler (aus dem Buch "Georg Brenninger" Photo: Peter Rheinfelder, München)
Der Felsenbrunnen in Thannhausen
Der Felsenbrunnen in München Königinstraße (aus dem Buch "Georg Brenninger" Photo: Labor Zaki, München)

Die Vorstellung der "Neuen Mitte Thannhausen" in der letzten Stadtratssitzung behandelte auch die geplante Versetzung des Felsenbrunnens von Prof. Georg Brenninger. Der Planer Prof. Ludwig Schegk könnte sich vorstellen, dass der Felsenbrunnen im Ratshain östlich des neuen Rathauses intergiert werden kann. Er würde dort inmitten der geplanen Baumreihen und Ruhemöglichkeiten als belebendes Element zum Stehen kommen.

Ob dies der Intension des Künstler entspricht, darf auf Grund der Positionierung der im Werkverzeichnis aufgeführten, fünf Felsenbrunnen bezweifelt werden. In der Literatur und im Werksverzeichnis von Prof. Georg Brenninger sind seine Brunnen freistehend in einer Platzsituation zu sehen.

Die Freien Wähler sind der Meinung, dass der Brunnen seiner Bedeutung gemäß einen Standort behalten muss oder nur in Abstimmung mit der Nachlaßverwaltung von Prof. Georg Brenninger, der Margarete Ammon Stiftung, an einen neuen Standort versetzt werden kann.


Weitere Informationen über Prof. Georg Brenninger unter www.georg-brenninger.de  


Bilder: Büro Schegk

"Neue Mitte Thannhausen" - Thema der Stadtratsitzung am 08.05.2012

Die Mitte Thannhausens wird binnen weniger Jahre ein völlig neues Gesicht erhalten. Nachdem das neue Rathaus und der Vollsortimenter bis Ende des Jahres fertiggestellt werden, kommt im Jahr 2013 der Raiffeisenplatz und der Umgriff des neuen Rathauses an die Reihe. Mit der Planung wurde der 1. Preisträger eines Ideenwettbewerbes -das Büro Schegk Landschaftsarchitekten und Stadtplaner, Memmingen- beauftragt.

In der kommenden Stadtratssitzung wird vom Büro Schegk die Vorplanung vorgestellt, über die anschließend mit den Anliegern und mit den Bürgern Thannhausens in einer Bürgerversammlung diskutiert werden soll. 

Informationen über das Planungsbüro unter: www.schegk.de

05.05.12

Der Maibaum 2012 in Thannhausen steht !

Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr und der Kameradschaft ehemaliger Soldaten wurde der Maibaum am 30.04.2012 vor dem zukünftigen Rathaus aufgestellt.

"Büro“ am Freibad - Jugendzentrum im Gewerbegebiet

Artikel von Maximilian Czysz in der MN vom 18.04.2012

Die Reise nach Jerusalem hat offenbar ein Ziel: Jetzt soll der geplante Jugendtreff „Büro“ auf ein Grundstück kommen, das sich an der nordwestlichen Ecke des Freibad-Geländes befindet. Die Stadt ist Eigentümer der rund 450 Quadratmeter großen Fläche. Ein weiterer Vorteil: Durch den neuen Standort sind keine massiven Beschwerden wie zuletzt am Stadion-Gelände im Süden der Stadt zu erwarten.

Anwohner hatten bei der jüngsten Bürgerversammlung eine Unterschriftenliste übergeben und die Pläne der Stadt kritisiert. Sie seien bereits durch den Trainingsbetriebs-Verkehr und das Volksfest belastet. Die Pläne sahen vor, die Container für das „Büro“ am Vereinsheim der Stockschützen aufzustellen. So hätten dann die Sanitäranlagen genutzt und damit Kosten gespart werden können. Ursprünglich war ein Standort an der Straße Im Krautgarten ins Auge gefasst worden. Das Grundstück hätte allerdings nur gepachtet werden können. „Egal, wohin der Jugendtreff auch kommt. Es gibt immer Probleme“, fasste Bürgermeister Georg Schwarz in der jüngsten Stadtratssitzung zusammen. Er bat um eine sachbezogene Abwägung. Es gehe nicht darum, jemanden zu traktieren. Wer sich alleine von Unterschriftenlisten leiten lasse, der liege falsch.

Stadtrat Manfred Hartl (Freie Wähler) bedauerte, dass für die Jugend kein Platz gefunden werde. „Ich verstehe das nicht“, sagte er und schüttelte den Kopf, „jeder hatte doch einmal eine Jugend“. Ähnlich äußerte sich Herbert Fischer. „Mir stellt es die Nackenhaare auf, wenn ich sehe, wie die Jugendlichen verschoben werden.“ Sein Fraktionskollege Bernhard Kastner sagte, dass sich immer ein Haar in der Suppe finden lasse. Er bat die Jugendlichen, mit dem neuen Standort verantwortungsbewusst umzugehen. Bürgermeister Schwarz drückte seine Anerkennung aus für das, was sie in den vergangenen Monaten geleistet hatten.

Für das Grundstück am Freibad sprachen sich auch die Freien Wähler aus. Wie Peter Schoblocher (Freie Wähler) ausführte, sei die Fraktion zwar anfangs vom Standort am Stadion überzeugt gewesen. Der jedoch fand bei den Jugendlichen aus Angst vor drohenden Beschwerden kein Gefallen. „Das Votum der Jugendlichen kann ich nachvollziehen“, sagte Gerd Olbrich (SPD). Sie hätten wenig Lust, alle paar Wochen mit Beschwerden konfrontiert zu sein. „Jetzt bekommen sie den Platz, den sie sich gewünscht haben“, fasste Peter Leitenmaier zusammen, der den Standort im Stadtrat ins Gespräch gebracht hatte. Allerdings könnte es beim abseits gelegenen „Büro“ eher zu „Ausartungen“ kommen, sagte Erwin Däubler (SPD), der den Standort im Süden der Stadt für am günstigsten hält. Und: Ob auf dem Grundstück mit seiner seitlichen Flutmulde die Container aufgestellt werden können, sei fraglich. Tatsächlich hat es noch keine Vorprüfung gegeben, erklärte Stephan Martens-Weh vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft. Im schlimmsten Fall müsste der Bebauungsplan geändert werden. Jetzt soll das Bauamt prüfen, in wie weit das „Büro“ am neuen Standort realisiert werden kann.

Die Freien Wähler setzen großes Vertrauen in Jugend Thannhausens. Lobenswert ist auch die bisherige gute Arbeit und das Engagement der Jugendlichen, dass mit der Gründung des Jugend-Vereins zum Ausdruck kommt.

19.04.2012

Thomas Leberl muss aus beruflichen Gründen sein Mandat niederlegen

Nachrücker Max Deni
Thomas Leber - er scheidet aus

Nach nur 15 Monaten im Amt scheidet Thomas Leberl aus dem Stadtrat wieder aus. Die Fraktion der Freien Wähler zeigt Verständnis für die gut begründete Entscheidung. Die berufliche Belastung lassen Thomas Leberl das Amt eines Stadtrats nicht so ausfüllen, wie er es gerne wollte. Als Nachrücker steht nun Max Deni auf der Liste. Max Deni eine Unternehmerpersönlichkeit aus Thannhausen bereichert die Fraktion mit großer Kompetenz und Wissen. Max Deni war bereits von 2006 bis 2008 Mitglied des Thannhauser Stadtrates und ist damit mit den Aufgaben eines Stadtrates bereits bestens vertraut.  

Kapelle ohne Bäume oder Nur die halbe Wahrheit

Kapelle ohne Bäume
Der erste Baum: Diese Fällung war nicht notwendig
Der zweite Baum: Fäulnis in der Stammmitte

An der sogenannten Wiedemann-Kapelle wurden zwei mächtige Linden gefällt. Auf Nachfrage der Freien Wähler im Bauausschuß erklärte der Bürgermeister, dokumentiert mit Fotos, die Bäume seien nicht mehr standsicher gewesen und mussten deshalb gefällt werden. Leider war das nur die halbe Wahrheit - bei einem Baum war innen die Fäulnis zu erkennen, der zweite Baum wies jedoch keine Fäulnis auf. Jetzt steht die Kapelle wohl die nächsten 50 Jahre ohne mächtiges Grün da. Ein Stück altes, gewohntes Thannhausen ist verschwunden.

Die Freien Wähler meinen: Diese Aktion war so nicht notwendig. 

Ab in den Süden

Als Jugendtreff völlig ungeeignet - das ab Herbst 2012 frei werdende heutige Rathaus

Artikel von Maxumilian Czysz in der MN vom 15.03.2012

Thannhausen Jetzt ist es raus: Ein weiterer Standort für den geplanten Jugendtreff „Büro“ könnte südlich des Fußballstadions liegen. Der Vorteil: Dort ließen sich die Sanitäreinrichtungen am Gebäude der Eisstockschützen nutzen. Der Nachteil: In Sichtweite befinden sich Anwesen, die Anwohner könnten sich über zu laute Jugendliche beschweren.

So schätzte Zivan Stojanovic die Situation ein, als er nach der öffentlichen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses von Bürgermeister Georg Schwarz nach seiner Meinung gefragt worden war. „Wir versuchen doch von zu Hause wegzukommen, um ein bisschen lauter zu sein“, sagte er. Er will den Standort nochmals mit anderen Jugendlichen besprechen. Auch die Stadtverwaltung soll auf die künftigen Gäste im „Büro“ zugehen.

Die Ausschussmitglieder hatten sich einstimmig für den neuen Standort ausgesprochen. Die Vorteile leuchten ein: Durch die Nähe zu den Sanitäranlagen fällt ein Toilettencontainer weg, den die Jugendlichen für den Standort „Im Krautgarten“ vorgesehen hatten. Die Lösung am Fußballplatz hätte auch Beständigkeit: Denn das Grundstück im Norden von Thannhausen lasse sich nicht langfristig pachten, erklärte Schwarz. Das Gelände im Süden der Stadt gehöre dagegen der Stadt. „Eine Investition in die Zukunft“, bezeichnete Schwarz die Lösung. Die Container könnten auch anders genutzt werden, wenn sich der Jugendtreff einmal auflöse.

Ein Problem ist allerdings, dass sich die anvisierte Fläche im Außenbereich befindet. Das heißt: Dort ist nur eine privilegierte Bebauung möglich. Eine Genehmigung durch das Landratsamt sei trotzdem möglich, erläuterte Schwarz.

Der Baumeister der Verwaltungsgemeinschaft, Stephan Martens-Weh, ging auf ein

Schreiben der Behörde ein, in dem es um den Standort geht. Der Inhalt könnte als „Jein“ interpretiert werden, jedenfalls kein klares „Nein“, sagte Martens-Weh. Knackpunkte seien der zusätzliche Verkehr in der Jahnstraße sowie die Ruhezeiten. Stadtrat Peter Schoblocher (FW) begrüßte die Lösung, die Jugendlichen würden zum sportlichen Mittelpunkt der Stadt an Wochenenden geholt. Gewünscht hätte er sich jedoch ein massives Gebäude.

Auf das Rathaus, das ab Herbst leer stehen wird, ging erneut Monika Wiesmüller-Schwab (CSU) ein. Es könnte nicht nur von Jugendlichen, sondern auch von Künstlern genutzt werden, um sich zu präsentieren. Aus Gesprächen habe sie herausgehört, dass sich Jugendliche eine Plattform wünschen. „Sie wollen der Öffentlichkeit zeigen, dass sie da sind und etwas bewegen wollen.“

Für die Fraktion der Freien Wähler sind zwei Punkte bei der Verwirklichung des Jugendtreffs wichtig:

1. Das Grundstück muss im Eigentum der Stadt sein oder zumindest ein langfristiger Pachtvertrag muss abgeschlossen werden können (15-20 Jahre)

2. Eine bauliche Lösung (Massiv oder Holzbauweise) ist einer Containerlösung vorzuziehen.

Eine Einrichtung des Jugendtreffs im heutigen Rathaus, das im Herbst frei wird, lehnen die Freien Wähler ab. Dieses Gebäude muss von Grund auf saniert werden und kann dann einer öffentlichen Nutzung, wie zum Beispiel als Stadtbibliothek mit behindertengerechten Zugang (wichtig für unsere älteren Mitbürger)  oder einer gewerblichen Nutzung zugeführt werden.

 

Hochwasserschutz hat für die Freien Wähler höchste Priorität !

Eine Beule und viele Kopfnüsse

Heftige Diskussion nach Änderungswunsch am Hochwasserdamm 

Artikel in der MN am 04.05.2011 von Maximilian Czysz

Der Hochwassersdamm um Thannhausen soll am Kreisverkehr in Richtung Edelstetten eine „organische Abrundung“ bekommen: So umschrieb Bürgermeister Georg Schwarz die Anregung, die noch in die Planung für das Jahrhundert-Projekt eingehen soll. Damit könnte eine Gewerbefläche für einen Kfz-Händler geschaffen werden, der sich in dem Bereich ansiedeln möchte – freilich hinter dem Schutzdamm. In einer erneut hitzigen Diskussion wurden für die Beule im Dammverlauf etliche Kopfnüsse verteilt.

„Eine Verzögerung kommt nicht infrage“, gab FW-Fraktionsvorsitzender Peter Schoblocher unmissverständlich zu verstehen. Die ist nämlich zu befürchten, wenn die Regierung von Schwaben die Änderung als wesentlich bewertet und es dann zu einer erneuten Auslegung der Pläne kommt. Schoblocher befürchtet, dass der Freistaat als Folge einen Rückzieher macht. „Es darf keine Verzögerung mehr geben, die wir zu verantworten haben.“ Erwin Däubler (SPD) stieß ins selbe Horn. Er befürchtet, dass die Behörden die Änderungswünsche satt haben könnten. Außerdem: „Ich sehe die Gefahr für Begehrlichkeiten.“

Dass es zu Verzögerungen kommt, wollte sich Manfred Göttner (CSU) nicht vorstellen. „Das sei Angstmache“, sagte er. Schon in der Vergangenheit sei für jeden Quadratmeter Gewerbefläche gekämpft worden. Durch den Schutzdamm sei die Stadt in ihrer Entwicklung auf Jahrzehnte beschränkt. Unterstützung erhielt Göttner von seinem Fraktionskollegen Herbert Fischer: „Man sollte den Versuch unternehmen und nicht klein beigeben.“ Eine Verzögerung durch den Änderungswunsch hält auch Josef Merk (CSU) für „unsinnig“. Es werde noch einen zeitlichen Rückstand geben, der andere Ursachen habe, mutmaßte er. Merk kritisierte, dass der Freistaat in zehn Jahren der Planung noch keinen einzigen Quadratmeter Grund erworben habe. „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“

SPD-Stadtrat Gerd Olbrich hielt es für abwegig, dass auf Verdacht Grundstücke gekauft werden. Er ging auch auf Göttner ein, der die mögliche Verzögerung als Angstmache bezeichnet hatte. Das sei fehl am Platz, so Olbrich. Auch er warnte: „Der Freistaat hat viel Zeit und wenig Geld. Thannhausen hat keine Zeit mehr.“ Er riet, im Lauf des Verfahrens zu sondieren, ob die gewünschte Änderung als wesentlich gewertet wird. Bei der „organischen Abrundung“ knickt der Damm schon vor dem Kreisverkehr nach Nordwesten ab. An der Umfahrung müssten dann im Ernstfall Dammbalken eingebaut werden. Für den Kfz-Händler auf dem Nachbargrundstück der Spedition Kolbe würde eine größere Fläche geschaffen – quasi die Maximallösung. Geplant sind eine große Ausstellungsfläche im Freien, ein Pavillon und eine Werkstatt

FW

Erich Keller zum 2. Bürgermeister gewählt

Erich Keller, 2. Bürgermeister

Mit einem überwältigendem Vertrauensbeweis ist Erich Keller in der ersten Stadtratssitzung des neuen Jahres zum 2. Bürgermeister gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Karl Thiel an. Nach der Bekanntgabe, das zukünftig die Fraktion von Peter Schoblocher geführt wird, oblag es diesem, den Wahlvorschlag der Freien Wähler vorzutragen: "Erich Keller, langjähriges Stadtratsmitglied  (20 Jahre) ausgewiesener Finanzfachmann und immer mit einem großen Vertrauensbeweis der Wähler ausgestattet, soll nach Willen der Fraktion das Amt des 2. Bürgermeisters bekleiden." Einen weiteren Vorschlag gab es nicht. Von 19 anwesenden Stadtratsmitglieder votierten 17 für Erich Keller, 2 Stimmen waren ungültig. In einer anschließenden kurzen Dankesrede, betonte der neue 2. Bürgermeister, dass er eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem 1. Bürgermeister und den Fraktionen pflegen möchte, aber auch konstruktive Kritik anbringen werde, wenn es nötig ist. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Stadtfinanzen. Diese sollen, in guter Tradition der Freien Wähler, geordnet und ausgeglichen sein. Übermäßige Schulden belasten den Bürger und dies ist nicht im Sinne der Politik der Freien Wähler. 

FW

Die Personalentscheidungen der Fraktion sind abgeschlossen

Erich Keller, Fraktionsvorsitzender tritt am Dienstag zur Wahl des 2. Bürgermeisters an
Peter Schoblocher, soll nach erfolgreicher Wahl Fraktionsvorsitzender werden
Elfriede Wiedemann, neue Stellvertreterin des Fraktionsvorsitzenden

Nach zwei Fraktionssitzungen, an der auch die neuen Stadtratsmitglieder Thomas Leberl und Gottfried Braun teilnahmen, hat sich die Fraktion auf einen Kandidaten für die Wahl des 2. Bürgermeisters geeinigt. Das langjährige Stadtratsmitglied und derzeitige Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Erich Keller wird am Dienstag zur Wahl antreten.

Sollte Erich Keller am Dienstag zum 2. Bürgermeister gewählt werden, dann wird nach einstimmigem Beschluß der Fraktion Peter Schoblocher Nachfolger von Erich Keller im Amt des Fraktionsvorsitzenden. Demnach würde Peter Schoblocher die VG-Versammlung als Mitglied verlassen und in den wichtigen Finanzausschuß wechseln. Erich Keller wiederum würde ordentliches Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuß, der mit Ausscheiden von Karl Thiel einen neuen Vorsitzenden wählen muss. Als Stellvertreter des Fraktionsvorsitzenden wurde erstmals eine Frau bestimmt. Dieses Amt wird Stadträtin Elfriede Wiedemann wahrnehmen.

Die weiteren Umbesetzungen der Ausschüsse wurde einvernehmlich geregelt und bedarf nun noch der Zustimmung des Stadtrates am kommenden Dienstag.

FW

Stadtratsfraktion formiert sich neu

In der ersten Fraktionssitzung nach dem Bekanntwerden des Ausscheidens der beiden lanjährigen Mitglieder Karl Thiel, gleichzeitig 2. Bürgermeister und Bernhard Mauermair, wurden die Möglichkeiten der Umbildung der Fraktion ausgelotet. Einhellig war die Meinung, dass das Amt des 2. Bürgermeisters, als stärkste Fraktion, weiterhin von den Freien Wählern besetzt werden muss. In der Personalfrage wurde klar, das nur ein Stadtrat oder eine Stadträtin mit langer kommunalpolitischer Erfahrung als Kandidat in Frage kommt. Je nach der Personalentscheidung, die in einer weiteren Fraktionssitzung in der Woche nach Weihnachten stattfindet, wird auch darüber zu diskutieren sein, ob nach einer erfolgreichen Wahl der Fraktionsvorsitz neu besetzt werden muss, denn eine Personalunion 2. Bürgermeister und Fraktionsvorsitz wird es nicht geben. Ein neuer Stellvertreter des Fraktionsvorsitzenden wird es auf alle Fälle geben, da mit Ausscheiden von Bernhard Maurmair diese Stelle vakant ist.

Die Integration der beiden neuen Stadträte Gottfried Braun und Thomas Leberl gestaltet sich problemlos. Während Gotfried Braun bereits über 3 Jahre Erfahrung im Stadtrat verfügt, betritt Thomas Leberl, der nun der Jüngste in der Fraktion ist, Neuland. Beide sind Willens ihr Mandat engagiert anzugehen. 

 

Erich Keller seit 21 Jahren im Stadtrat
Peter Schoblocher seit 15 Jahren im Stadtrat
Elfriede Wiedemann seit 15 Jahren im Stadtrat

Karl Thiel und Bernhard Maurmeir verabschiedet

Karl Thiel
Bernhard Maurmeir

Von zwei langjährige Mitgliedern der Stadtratsfraktion verabschiedete sich der Fraktionsvorsitzende Erich Keller im Rahmen der Jahresabschlussfeier: Karl Thiel und Bernhard Maurmeir, den beiden bestgewählten Stadträten der Freien Wähler. Erich Keller sprach im Namen der ganzen Fraktion den Dank für das überaus große Engagement aus. Mit einem Buchgeschenk für die, jetzt etwas "ruhigere Zeit" nach der Stadtratstätigkeit, bedankte sich die Fraktion für die langjährige Zusammenarbeit.

 

Die Pläne werden jetzt geprüft

Artikel in der MN vom 12.12.2010 von Dr. Heinrich Lindenmayr

Die durch Schneeschmelze und Dauerregen besorgniserregend angestiegenen Flusspegel nahm Peter Schoblocher (FW) in der jüngsten Stadtratssitzung zum Anlass, ein weiteres Mal verstärkte Bemühungen um den Hochwasserschutz zu fordern. Das Jahr sei nun fast vorbei, der erst für den Sommer, dann für den Herbst versprochene Beginn des Planfeststellungsverfahrens für die Hochwasserfreilegung Thannhausens lasse weiter auf sich warten. Bürgermeister Georg Schwarz hielt dem entgegen, dass die Pläne in diesen Tagen ins Haus gekommen seien. Sie würden derzeit vom Bauamt und vom Landratsamt geprüft. Dann werde es Ernst mit dem Planfeststellungsverfahren. Schwarz äußerte sich zufrieden darüber, dass die Sache nun doch im alten Jahr den entscheidenden Schritt weitergekommen sei. Peter Schoblocher merkte dazu an, dass hinsichtlich dieser Information der Bürgermeister eine Bringschuld gehabt hätte.

MN

Für Sicherheit günstig, im Bau teuer

Artikel in der MN von Dr. Heinrich Lindenmayr

Die Vorfahrtsregelung an der B 300 bei Sankt Maria ist vielen ein Dorn im Auge. Freie Fahrt hat der Verkehr zwischen Thannhausen und Krumbach. Wer die Stadt umfahren will, muss warten beziehungsweise abbiegen. Das Problem: Die Vorfahrtsregelung verleitet vor allem die von West nach Ost Fahrenden dazu, den Weg durch die Stadt zu nehmen. Die Umfahrung könnte bei einer anderen Regelung noch besser angenommen werden.

Bauoberrat Tobias Ehrmann vom Staatlichen Bauamt Krumbach analysierte in der jüngsten Stadtratssitzung die Situation und stellte mögliche Alternativen vor. Die einfachste Variante bestünde darin, den Einmündungsbereich baulich zu verändern und die Vorfahrt neu zu regeln. Da es dann aber viele Linkseinbieger in eine stark befahrene Bundesstraße mit relativ hohen Geschwindigkeiten gäbe, entstünde hier ein nicht verantwortbarer Unfallschwerpunkt. Dies könnte durch eine Ampel entschärft werden. Da es dann aber nicht einsichtig wäre, warum aus Krumbach kommende Fahrzeuge, die nach Thannhausen wollten, an der Ampel warten müssten, wäre ein grüner Pfeil oder, besser noch, eine an der Ampel vorbei führende Abbiegespur nach Thannhausen einzurichten. Dies wiederum hätte zur Folge, dass es ungeschmälert attraktiv bliebe, durch die Stadt zu fahren. 660 000 Euro dafür ausgeben, ohne eine spürbare Verbesserung der Situation zu erreichen, das sei mit dem Staatlichen Bauamt nicht zu machen, meinte Ehrmann.

Weitere Varianten wären ein Kreisverkehr, ein erweiterter Kreisverkehr sowie eine Brücke für den Zubringer aus Thannhausen auf die B 300. Dadurch könnten die aus Thannhausen kommenden Fahrzeuge rechts in die Umfahrung einbiegen. Diese Lösung wäre zwar nach den Kriterien der Verkehrsführung und der Sicherheit günstig. Doch bedeutete sie einen starken Eingriff in die Landschaft und wäre zudem die mit Abstand teuerste Lösung.

Kreisel oder Brücke für den Zubringer aus Thannhausen

Sie würde nämlich mit rund zwei Millionen Euro zu Buche schlagen. Da vom Gesamtverkehrsaufkommen an der Einmündung der Umfahrung in die Bundesstraße bei Sankt Maria in Höhe von 12 664 Fahrzeugen pro Tag nur 1165 auf den ungewollten Schleichverkehr durch die Stadt entfallen, stünden Kostenaufwand und Nutzen bei dieser Variante in keinem Verhältnis, erklärte Ehrmann.

Manfred Göttner (CSU) und Erwin Däubler (SPD) bekundeten in der anschließenden Diskussion ihren Unmut darüber, dass die Stadt sich in Sachen Umfahrung so engagiert habe, auch bei der Bezahlung in die Vorleistung gegangen sei und nun vom Bund keine Gegenleistung zu erwarten habe. Bernhard Maurmeir (FW) machte sich für einen Kreisverkehr stark. Bürgermeister Georg Schwarz riet dazu abzuwarten. Eine sinnvolle Lösung sei zum einen abhängig von der Rückstufung der Ortsdurchfahrt. Wenn man die Attraktivität der Ortsdurchfahrt verschlechterte, auch beispielsweise durch eine andere Ampelschaltung an der zentralen Kreuzung, werde der Schleichverkehr reduziert. Zum anderen müsse eine Lösung abgestimmt werden mit einer Süd-West-Umfahrung der Stadt. Hochproblematisch sei es, so Schwarz, an der jetzigen Stelle einen Kreisverkehr einzurichten, an den man später eine Süd-West-Umfahrung nicht anschließen könne.

MN

Rückt für Bernhard Maurmeir nach: Thomas Leberl
Ein bekanntes Gesicht im Stadtrat: Gottfried Braun

Abschied ist jetzt offiziell

Artikel in der MN vom 10.12.2010 

Die Sachlage war bereits in der vorletzten Sitzung des Rats geklärt worden. Einstimmig entsprachen nun die Stadträte den Anträgen von Karl Thiel und Bernhard Maurmeir, sie von ihren politischen Ämtern zu entbinden. Ebenso einstimmig wurden die beiden Nachfolger gebilligt: Gottfried Braun wird Karl Thiel als Stadtrat ersetzen, Thomas Leberl rückt für Bernhard Maurmeir nach.

Karl Thiel betonte nochmals, dass es ihm schwerfalle, die Ämter aufzugeben, schließlich zähle er zu den Dienstältesten in Thannhausen. Gesundheitliche und geschäftliche Gründe hätten ihm aber keine andere Wahl gelassen. Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Georg Schwarz nannte Thiel „hervorragend“. Bernhard Maurmeir hat seinen Lebensmittelpunkt nach Augsburg verlegt. Einen sauberen Schnitt habe er machen wollen, bevor Kritik geäußert werde, er könne sein Mandat gar nicht mehr sachgemäß ausüben, erklärte er. Der 33-Jährige erinnerte daran, wie er, 19 Jahre jung, „als Benjamin“ in den Rat einzog. Seither habe sich viel bewegt und einiges sei auf seine Initiative hin geschehen, beispielsweise die Einrichtung des Beach-Volleyball-Felds im Freibad. Auch zählte er sich zu den Initiatoren für den Geh- und Radweg in Richtung Edelstetten

Karl Thiel - 2. Bürgermeister
Bernhard Maurmeir, Stadtrat

Karl Thiel und Bernhard Maurmeir wollen Mandat niederlegen

Artikel in der MN am 25.11.2010 von Maximilian Czysz

Der Zweite Bürgermeister Karl Thiel und Jugendreferent Bernhard Maurmeir von den Freien Wählern wollen ihr Stadtratsmandat niederlegen: Das wurde gestern Abend am Ende der öffentlichen Sitzung bekannt. Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein - damit hatte niemand gerechnet.

Thiel nannte persönliche, familiäre Gründe für seine Entscheidung. Seine Tochter hatte einen Schlaganfall, er benötige jetzt mehr Zeit für Familie und Beruf. Thiel leitet eine Spedition mit 90 Mitarbeitern.

Rechtsanwalt Maurmeir wird aus beruflichen Gründen seinen Hauptwohnsitz nach Augsburg verlegen und kann sich deshalb nicht mehr wie bisher in Thannhausen engagieren. Er ist seit 1996 im Stadtrat. Der Jugendreferent ist Mitglied des Haupt- sowie des Jugend-, Kultur und Sportausschusses. Außerdem ist er stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler.

Der Spediteur Thiel ist ein politisches Urgestein: Er ist seit 1990 Stadtrat. Außerdem vertritt er Thannhausen im Rat der Verwaltungsgemeinschaft, die unter anderem in letzter Konsequenz über das neue Rathaus entscheidet. Bestellt wurde er für den Finanz- und den Rechnungsprüfungsausschuss.

Wer an Thiels Stelle tritt, ist vollkommen unklar. Zunächst muss der Stadtrat den beiden Rücktrittsgesuchen zustimmen. Dann werden die Listennachrücker der Freien Wähler gefragt - das sind Thomas Leberl und Gottfried Braun, der schon einmal Stadtrats-Mitglied war. Danach müssen sich die Fraktionen auf den neuen Zweiten Bürgermeister verständigen.

 

Warten auf den Hochwasserschutz

Artikel in der MN von Dr. Heinrich Lindenmayr

Mehrere Besucher verließen demonstrativ den Saal, einige Stadträte machten verbal ihrem Ärger Luft. Die für die jüngste Stadtratssitzung angekündigte abschließende Vorlage der Entwurfsplanung für einen 150-jährlichen Hochwasserschutz lag nicht vor und konnte also nicht beraten werden. Der erste Tagesordnungspunkt musste abgesetzt und vertagt werden. Es sei noch ein Problem aufgetreten, erläuterte Bürgermeister Georg Schwarz. Man habe bei den bisherigen Planungen nicht berücksichtigt, dass durch die Umleitung des Wassers ins Mindeltal die Hallen des Mittelschwäbischen Luftsportvereins gefährdet würden.

Das Bestreben, im Falle eines Hochwassers die Wassermassen westlich an der Stadt vorbeizuleiten, führe dazu, dass der Flugplatz und seine Gebäude von einer mindestens 60 Zentimeter hohen Flut überschwemmt würden. Nun sei dieser Bereich in die Entwurfsplanung für den Hochwasserschutz eingearbeitet worden, schlage aber mit 580 000 Euro zu Buche. Dies wiederum sei für die Stadt nicht akzeptabel.

Denn im Verhältnis zu den Gesamtaufwendungen für den Hochwasserschutz Thannhausens in Höhe von sechs bis sieben Millionen Euro käme dieser relativ kleine Bereich viel zu teuer. Derzeit werde über das Problem verhandelt, meinte der Bürgermeister und gab sich zuversichtlich, dass die abschließende Entwurfsplanung zum Hochwasserschutz in einer der nächsten Stadtratssitzungen vorgelegt werden könne.

Peter Schoblocher (Freie Wähler) sah das anders. Er sei schwer enttäuscht, denn die Hallen hätten doch schon lange vor Beginn der Hochwasserschutzplanung gestanden. Es sei überhaupt nicht einsichtig, warum man sie erst jetzt „bemerke“ und die für ihren Schutz angesetzten Kosten könne niemand nachvollziehen. Angesichts solcher „Luftnummern“ verliere er den Glauben, dass der Stadtrat in diesem Jahr noch die Pläne zu sehen bekomme. Auch Peter Leitenmeier artikulierte sein Missbehagen an der Sachlage: Wenn das beauftragte Planungsbüro in dieser Weise versage, sollte man sich überlegen, die Aufträge anderweitig zu vergeben.

FW

Peter Schoblocher - Stadtrat

Knappe Mehrheit für Solarfeld im Stadtrat Thannhausen - Flächennutzungsplan wird jetzt geändert.  Artikel in der MN vom 05.03.2010

Einwände und Bedenken zur geplanten Freiflächensolaranlage am nördlichen Ortsende von Thannhausen wurden jetzt abgewägt. Peter Wolpert vom Ingenieurbüro Kling trug die Stellungnahmen vor. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat beispielsweise Bedenken, ohnehin knappe Ackerfläche für die Energiegewinnung zu verwenden. Auch das Landratsamt hält den Standort für bedenklich. Vor allem der Naturschutz spiele an der Stelle eine große Rolle. Nach einer Diskussion stimmten die Stadträte knapp mit 11:8 für die Änderung des Flächennutzungsplans.

Erstmals erklärte sich auch FW-Stadtrat Peter Schoblocher – er verwehrt sich gegen die Solaranlage auf dem Feld. Zum einen sterbe mit der geplanten Anlage das interkommunale Gewerbegebiet an der Stelle. Zum anderen gebe es genügend Dachflächen für Solaranlagen. Und das Thema Windkraft werde im Landkreis nicht angetastet. „Ein Kohle- oder Kernkraftwerk ist auch kein schöner Anblick“, sagte er. Dr. Markus Wilhelm (CSU) hielt wie sein Fraktionskollege Josef Merk die Einwände für gewichtig.

d

Diese Gewerbebrache soll belebt werden
Gut dass es die Freien Wähler gibt", mag sich Bürgermeister Georg Schwarz denken.

Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Sondergebiet" am Engel-Areal gefasst

Auf die Freien Wähler im Stadtrat und die SPD-Fraktion kann sich Bürgermeister Georg Schwarz verlassen, wenn es um die Stadtsanierung und Belebung der Innenstadt in Thannhausen geht.

Nach der nicht öffentlichen Vorstellung erster Skizzen, fasste der Stadtrat den Aufstellungsbeschluss für den "Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Sondergebiet Handel auf dem Engel-Areal". In den Redebeiträgen der Skeptiker wurden gleich innerhalb weniger Minuten die Meinung geändert. Das Ansinnen einen wichtigen Beschluss für die Innenstadtentwicklung zu verschieben oder gar zu verhindern wurde nicht erreicht. Im Verlauf der zeitweise hitzigen Diskussion wies der 2. Bürgermeister Karl Thiel (FW) mit Recht auf den einstimmig gefassten Beschluss, einen Vollsortimenter auf dem Engel-Areal anzusiedeln, hin. Er forderte die CSU-Fraktion auf, endlich Farbe zu bekennen und die einmal gefassten Beschlüsse zu respektieren. Der unterschwellige Vorwurf der Vorredner, dass nur diese zum Wohl der Stadt entscheiden, wies Stadtrat Peter Schoblocher (FW) vehement zurück. "Wir entscheiden alle in diesem Gremium zum Wohl der Stadt ! Wer aber geglaubt hat, dass in der Stadtmitte ein Vollsortimenter mit einer geringen Anzahl Parkplätzen verwirklicht werden kann, der lebt fern jeder Realität."

Gerade auch wegen der  unschlüssigen Argumentation dieser Gruppe kam der Großteil des Gemiums dem Wunsch des Bürgerdialoges nach und fasste den Aufstellungsbeschluss.

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Krumbach/Lokalnachrichten/Artikel,-Einkaufsmarkt-Kein-leichter-erster-Schritt-_arid,1766584_regid,9_puid,2_pageid,4499.htmlh

 

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Lösung mit Schönheitsfehler - Hochwasserschutz

Artikel von Maximilian Czysz in den Mittelschwäbichen Nachrichten  vom 10.07.2009 

Der Hochwasserschutzdamm um Thannhausen rückt näher an den Ortsrand von Nettershausen: So sieht es die Planung der Regierung von Schwaben vor, die nun im Stadtrat vorgestellt wurde. Durch den neuen Dammverlauf geht weniger Retentionsfläche verloren. Was ist allerdings mit einer Umfahrung, die wie ursprünglich angedacht parallel zum Damm verlaufen könnte?

„Dann müsste man zwei Trassen planen“, sagte Stadtrat Dr. Markus Wilhelm (CSU). Genau das wollte Bürgermeister Georg Schwarz verhindern: Er favorisierte eine Lösung. Doch die gibt es offenbar nicht. „Der Versuch, eine optimale Trasse zu finden, war ein Schuss in den Ofen“, sagte Peter Schoblocher (Freie Wähler). „Wir haben wieder Zeit verloren. Wir müssen jetzt endlich weiter kommen. Das wäre der größte Wunsch aller.“ In die selbe Kerbe schlug Fraktionskollege und Zweiter Bürgermeister Karl Thiel: „Jetzt gibt es kein Wenn und Aber mehr. Die Trasse sollte akzeptiert werden.“ Auch Gerd Olbrich (SPD) riet, von einem weiteren Änderungsvorschlag abzusehen, um Zeit zu gewinnen. „Ich kann nur raten, den Sack endlich zuzumachen.“ Sollte ein größeres Hochwasserereignis stattfinden und Thannhausen keinen Damm haben, dann sei der Stadtrat „pudelnass“.

Für Manfred Göttner (CSU) bedeutet der neue Verlauf eine „Entscheidung über den Ort hinweg“. „Ich verstehe nicht, warum die Regierung nicht der optimalen Trasse zustimmt.“ Der Wohnwert mit einem nahen Damm sei nicht akzeptabel. Vor dieser Argumentation warnte Erich Keller (FW) und bezog sich auf den Dammverlauf am westlichen Stadtrand. „Wenn wir diese Diskussion anfangen, dann kommt gar kein Damm.“

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Bürgerinitiative fordert Spielplatz-Erhalt

Artikel von Maximilian Czysz in den Mittelschwäbischen Nachrichten vom 09.07.2009 

Thannhausen Protestnote an den Thannhauser Stadtrat: Eine neu gegründete Bürgerinitiative, die auf Thomas Schropp zurückgeht, fordert den Erhalt und die Sanierung des Kinderspielplatzes in der Max-Planck-Straße. Über 160 Unterschriften wurden an Bürgermeister Georg Schwarz übergeben.

Hintergrund ist die beabsichtigte Erweiterung der benachbarten Druckerei Deni. Die möchte auf dem Spielplatz-Grundstück anbauen. In einer Protestnote fordert die Bürgerinitiative, dass von einer Bebauungsplanänderung und damit von der Erweiterung abgesehen wird. Stadtrat Peter Schoblocher (Freie Wähler) schlug eine Teilung der rund 500 Quadratmeter großen Fläche vor. Dafür stimmte am Ende mit 13:6 die Mehrheit im Gremium. Bürgermeister Georg Schwarz soll jetzt bei der Druckerei ausloten, ob für sie die Kompromisslösung in Frage kommt. Er plädierte dafür, dass es durch eine mögliche Erweiterung der Druckerei zu keiner Verschlechterung der Nachbarn kommen dürfe. Der Rathauschef erinnerte außerdem an den geplanten rund 2000 Quadratmeter großen Spielplatz-Bau in der Mozartstraße, der Eltern und Kindern als Ersatz dienen könnte. Und: Die Verwaltung habe eruiert, dass im Bereich um den Spielplatz nur sieben Kinder unter zehn Jahren wohnen. Außerdem kämen einige Unterstützer der Bürgerinitiative von auswärts. 

Das bestätigte der Vater von Initiator Thomas Schropp, der frühere Bürgermeister Johannes Schropp. Es handele sich um Verwandte der Betroffenen. Die Teillösung hält er für vertretbar: „Das wäre für mich persönlich gangbar.“ Schropp wohnt nördlich des eingewachsenen Spielplatzes, der besonders wegen seiner Schattenfläche beliebt ist. Das kann Stadtrat Franz Bußjäger bestätigen. „Ein kleiner Spielplatz ist besser als keiner“, sagte er. Einen Denkanstoß gab Gerd Olbrich (SPD): Die spielenden Kinder sollten auch in 20 Jahren einmal einen Arbeitsplatz erhalten. Er sprach sich dafür aus, die öffentlichen und privaten Belange zu sammeln und abzuwägen. Josef Merk (CSU) merkte kritisch an, dass es immer mit Nachteilen verbunden sei, wenn Misch- an ein Wohngebiet rückt.

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Beinahe-Eklat im Thannhauser Stadtrat

Artikel in der MN von Maximilian Czysz

Beinahe wäre es in der jüngsten Stadtratssitzung zu einem Eklat gekommen: Grund war eine verbale Attacke von Dr. Markus Wilhelm (CSU). Er behauptete, dass die Teilnehmer der Bürgerwerkstatt „bewusst gelinkt“ worden wären. Daraufhin ging Bürgermeister Georg Schwarz an die Decke: „Das ist eine Unverschämtheit. Das lass’ ich mir nicht bieten.“ Wilhelm nahm seine Äußerung später zurück und entschuldigte sich. „Es kann sein, dass ich übers Ziel geschossen bin“, sagte er. Seinen Standpunkt behielt er jedoch - er habe das Gefühl, dass zu viele Stadträte in den Dialog involviert gewesen seien und damit die Meinungsbildung beeinflusst hätten.

Einen Schlussstrich unter die alten, erneut aufgewärmten Diskussionen um die Standortfrage, den Bürgerentscheid im Januar 2008 und das Ergebnis des Bürgerdialogs zog Stadtrat Gerd Olbrich (SPD): „Einwürfe wie von Wilhelm vergiften die Atmosphäre. Auf dieser Basis kann man nicht weiter arbeiten.“ Niemand sollte mehr versuchen, an neuen Fragen alte Schlachten auszufechten. Ins selbe Horn stieß Bernhard Maurmeir (FW): Der Bürgerwille werde im Augenblick sehr strapaziert. Es gehe nicht darum, den Bürger und dessen Votum beim Bürgerentscheid vor einem Jahr „zu linken“, sondern eine gangbare Lösung zu verwirklichen. Dabei spielten freilich auch die Kosten eine Rolle.

Und die sind am geringsten, wenn der alte Engel-Bräu abgerissen und in seiner historischen Optik wieder errichtet wird. Das hatte eine Untersuchung von Kling Consult ergeben. Bürgermeister Schwarz zeigte alte Ansichten der Brauerei, als im Obergeschoss noch hohe Fenster eingebaut waren. Genau dieses Bild könnte einem Architekten mit der Bitte um ein Angebot geschickt werden, fand CSU-Stadtrat Herbert Fischer. Wozu sei ein Architektenwettbewerb und eine Auslobung notwendig? Schwarz zeigte ein Beispiel aus Donauwörth, wo aus altem, marodem Gemäuer in Kombination mit moderner Architektur ein ansehnliches Hotel entstanden war - ein Architekt sei gerade für die Nahtstelle wichtig. In Thannhausen ist sie der Übergang vom Brauerei-Hotel-Hauptgebäude zum alten Sudhaus, das durch einen modernen Zwischenbau ersetzt werden und sich zum Raiffeisenplatz hin öffnen könnte.

Ein Architekt soll in einem freien Wettbewerb gefunden werden. Die Stadträte entschieden sich für acht Kandidaten, die nach den Vorgaben des Stadtrats Entwürfe abliefern sollen. Auch ein Modell gilt es zu erstellen. Am Ende entscheidet der Stadtrat und stellt die Variante der Verwaltungsgemeinschaft vor - sie ist der Bauherr des Verwaltungsgebäudes.

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Der "Engel" heute
Historische Ansicht

Breite Basis für Engel-Abriss

Artikel von Dr. Heinrich Lindenmayr in der MN vom 20.05.2009

„So weit waren wir in Sachen Rathaus noch nie“, freute sich Bürgermeister Georg Schwarz. In der Tat gab es im Stadtentwicklungsbeirat Thannhausen Einigkeit bei den zentralen Eckpunkten für die Planung des neuen Rathauses.

Im Wesentlichen handelte es sich um drei Ergebnisse. Ein Abriss des Hotels „Engel“ ist erstens dem Bürger sehr wohl zu vermitteln unter der Bedingung, dass sich der Neubau hinsichtlich Baustil und Kubatur an den historischen Vorgaben orientiert.

Zweitens sollen weder Zeit noch Geld in Untersuchungen investiert werden, die nicht das Ziel Neubau verfolgen.

Drittens müssen den Planern Vorgaben gemacht werden, die insbesondere den Erfordernissen der Innenstadtbelebung und der Wirtschaftlichkeit genügen.

Verschiedene Kostenszenarien

Grundlage für die Diskussion im Stadtentwicklungsbeirat waren die Kostenberechnungen, die das Büro Kling Consult für den Rathausstandort „Engel“ vorgelegt hatte. Demnach kostet der Abbruch des Hotels samt der Nebengebäude 356 000 Euro. Ein Teilabriss mit Erhalt des Hotels inklusive Entkernung und Fassadensicherung würde mit 800 000 bis 1,1 Millionen Euro zu Buche schlagen. Sollte darüber hinaus auch noch der Dachstuhl erhalten werden, könnte das bis zu 1,43 Millionen Euro verschlingen.

Dr. Nils Goltermann vom Bürgerforum meinte, das Wort „Abbruch“ wirke zwar wie ein Reizwort, doch könne ein Abbruch Sinn machen, sofern man mit zeitgemäßen Mitteln das Alte realisiere. Goltermann verwies auf das Beispiel des Hotels „Post“. Die „Post“ empfinde der Bürger als harmonischen historischen Baukörper, obwohl das ehemalige Gebäude stark verändert und durch einen Anbau deutlich verlängert würde. Ziel eines neuen „Engel“ sollte es sein, die vormalige Optik des „Engel“ wieder herzustellen, den derzeitigen Zustand also deutlich zu verbessern.

Neubau hat viele Vorteile

Bürgermeister Schwarz verwies in dem Zusammenhang auf zwei weitere Vorteile. Der Neubau verursache viel weniger Folgekosten und könne problemlos auf die Bedürfnisse der Verwaltung zugeschnitten werden. Allein die derzeitigen Geschosshöhen des „Engel“ würden beim Umbau immense Kosten verursachen. Schwarz erteilte auch dem Ansinnen eine Abfuhr, berechnen zu lassen, welche Baukosten man sich durch die Entkernung einsparen könnte. In der Vergangenheit sei schon eine sechsstellige Summe durch die Planungen verbraucht worden. Helmut Wiedemann, Vorsitzender des Wirtschaftskreises, schlug in die gleiche Kerbe mit dem Argument, man dürfe keine weitere Zeit verlieren. Herbert Kramer vom Heimatverein, Erich Keller und Mine Waltenberger-Olbrich sahen in der Kombination von Engel-Abriss und historisierendem Neubau eine gangbare Lösung.

Manfred Göttner, Dr. Nils Goltermann und Karl Thiel brachten das Thema „Wirtschaftlichkeit“ in die Debatte. Das neue Rathaus müsse so platziert werden, dass es die Sicht auf den geplanten Einkaufsmarkt nicht verbaue. Ansonsten bekäme man wohl Probleme, einen Investor zu finden und verspiele die gewünschte Kombination von Rathaus und Einkaufsmöglichkeit.

Goltermann formulierte zwei weitere Vorschläge. Der Rathauseingang sollte an den Raiffeisenplatz gesetzt werden, um den Platz zu beleben. Auch wäre das Baubergerhaus in die Planungen einzubeziehen.

Enttäuscht vom Bürgerdialog

Rückblickend bemerkte Herbert Kramer, dass sich die Dinge ganz anders entwickelt hätten, als sie im Bürgerschaftsdialog verhandelt worden seien.

Insofern sei er enttäuscht und bedauere seine Teilnahme an der Veranstaltung. Ähnlich ergehe es anderen Bürgern und das berechtige zur Kritik am Verhältnis von Kosten und Nutzen des Bürgerschaftsdialogs.

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Die Entscheidung ist gefallen ! Das Rathaus wird auf dem Engel-Areal stehen !

Artikel am 06.05.2009 in der MN von Maximilian Czysz

Jetzt beginnt das Schlussstück eines langen Mehrakters, der immer wieder neu inszeniert wurde, unerwartete Wendungen und Höhepunkte erhalten hatte: Das neue Rathaus in Thannhausen entsteht am Standort Engelbräu. Dafür sprach sich die Mehrheit der Stadträte in einer Sondersitzung aus. Gegen den Standort stimmten die CSU-Stadträte Manfred Göttner, Monika Wiesmüller-Schwab, Dr. Markus Wilhelm, Josef Merk, Herbert Fischer, Bernhard Kastner, Peter Leitenmaier sowie Franz Bußjäger von den Freien Wählern. Was mit dem alten „Engel“-Gemäuer konkret passiert, stand nicht zur Diskussion.

Über eine Stunde legten die Stadträte ihre Meinung dar - teilweise sehr emotional. Stadtrat Peter Schoblocher (Freie Wähler) fand es „unanständig“, dass Josef Merk die Entscheidung für den „Engel“ mit dem Abriss verknüpft hatte. Das wiederum ließ er sich nicht gefallen und forderte, dass über die Varianten altes Rathaus, „Engel“ mit sowie ohne Abbruch abgestimmt werden sollte. Für Merk sei der Bürgerwille der Erhalt des „Engels“ - „und das ist bindend“.

Schoblocher kritisierte, dass Zahlen in den Raum gestellt worden seien, die nicht belegt würden. Beispielsweise hatte Monika Wiesmüller-Schwab, die sich wie Merk und Peter Leitenmaier für den Standort bestehendes Rathaus ausgesprochen hatte, behauptet, dass die Kosten am „Engel“ dreimal so hoch seien. „Wir geben erheblich mehr aus“, sagte auch Merk. Und: Unverständlich ist für ihn, wie sich Rathaus und der gewünschte Vollsortimenter auf dem „Engel“-Areal ergänzen sollen. Sein Fraktionskollege Bernhard Kastner wurde zynisch: Falls die Symbiose zutreffe, sollte das neue Rathaus doch in der Bürgermeister-Raab-Straße im Gewerbegebiet gebaut werden. Er appellierte an seine Kollegen, für und nicht gegen Thannhausen zu entscheiden. Das „gegen“ nahm er zurück, nachdem ihn Bürgermeister Georg Schwarz dafür gerügt hatte. Karl Thiel (Freie Wähler) wurden die Plädoyers der CSU zu bunt: „Spielt mit offenen Karten“, mahnte er lautstark an. (Er meinte damit, dass alle Beschlüsse für den Engelstandort von den heutigen Befürwortern der Standortes "Altes Rathaus" mitgetragen wurden !! Anm. der Freien Wähler)

Erst Bernhard Maurmeir (Freie Wähler) rief wieder zur Räson: Ein Abriss des alten Bräus stehe nicht zur Debatte und aus dem Bürgerdialog hätten sich sowohl der Standort „Engel“ als auch das bestehende Rathaus herauskristallisiert. Das jetzige Rathaus bleibe ein „Filetstück“, sagte Maurmeir, das „Engel“-Areal biete ein hohes Entwicklungspotenzial. Das erläuterte auch Erich Keller (Freie Wähler). Die SPD-Fraktion, für die Gerd Olbrich sprach, hob ebenfalls darauf ab. Ein städtebaulich anspruchsvolles Bild am Standort „Engel“ könne nur in öffentlicher Trägerschaft entstehen. Ein neues Verwaltungsgebäude am bestehenden Rathaus bezeichnete Olbrich als Notlösung, die Parkplatzsituation dort als mittlere Katastrophe.

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Rathaus am Engel-Areal

Einen "Prunkbau" wie das Augsburger Rathaus wird sich die Stadt Thannhausen nicht leisten können.

Nachdem die Mittelschwäbischen Nachrichten die Zahlen aus der internen, nicht öffentlichen Stadtratsklausur von gut informierten Kreisen erhalten und veröffentlicht haben, geht die Diskussion um den Standort des neuen Rathaus in den Endspurt.

Wie in dem Bericht erläutert wird, ist eine kostengünstige Lösung nur auf dem Engel-Areal realisierbar. Die Fraktion der Freien Wähler ist in ihrer Mehrheit ebenfalls für diesen Standort. Wichtig ist jedoch, dass der Kostenrahmen von 3 Millionen Euro nicht überschritten wird. Zusätzliche Kosten für großzügige Gestaltungslösungen, wie von Prof. Ganser vorgeschlagen, sind vorerst zu vermeiden und können nur beschlossen werden, wenn es die Kassenlage zulässt bzw. eine Finanzierung des dringend benötigten Hochwasserschutz nicht gefährdet ist, so der Fraktionsvorsitzende Erich Keller 

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Krumbach/Lokalnachrichten/Artikel,-Die-guenstigste-Loesung-Abriss-des-Engels-_arid,1567715_regid,9_puid,2_pageid,4499.html

 

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"Standort Engel" ist klarer Favorit für das neue Rathaus

Das heutige Rathaus - ist ein Umbau die bessere Lösung für Thannhausen ?

Diskussionsabend der Freien Wähler mit den Bürgern zum Thema neues Thannhauser Rathaus

Im Vorfeld der Standortentscheidung „Rathaus Thannhausen“ haben die Freien Wähler zu einem Diskussionsabend eingeladen. Für den Großteil der Fraktion ist das sogenannte „Engel-Areal“ der Favorit. Offen ist, wenn der Standort Engel-Areal das Rennen macht, welche Planung zum Zug kommt. Hier sind 2 mögliche Varianten im Gespräch:
· Das Rathaus im Hotel Engel mit entsprechender Erweiterung
· Abbruch des Hotel Engel und Neubau eines Rathauses

Fraktionschef Erich Keller berief sich auf die Ergebnisse des Bürgerschaftsdialogs. Die Empfehlung der Bürger an den Stadtrat zielte auf eine Koppelung von Rathaus, Parkraum und einem zentralen Platz. Dies sei nur im Bereich des "Engel" umzusetzen. Auch ist der Wunsch der Bürgerschaft das Hotel Engel zu erhalten für die Freien Wähler ein wichtiger Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden darf. Bernhard Maurmeir sprach sich ebenfalls für das "Engel"-Areal aus. Dort habe die Stadt die einmalige Gelegenheit Stadtentwicklung im großen Stil zu praktizieren. Öffentliche Nutzungen –Rathaus, Bürgersaal, öffentliche Parkplätze- kombiniert mit gewerbliche Nutzung – Einkaufsmarkt- wären ein Magnet für die Innenstadt und würde für deren Belebung dienen. Der Meinung seiner Fraktionskollegen konnte Franz Bußjäger nicht folgen. Er verwies auf die Kosten für das Projekt am Engel-Areal und die offene Frage der Folgenutzung des heutigen Rathauses. Für ihn wäre ein Umbau des Rathauses die vernünftigste Lösung.

Diskussionsbeiträge der Bürger:
Die anwesenden Bürger lobten die Veranstaltung und begrüßten, dass der Bürger gefragt würde. Ludwig Mayer fand es ein Unding, dass nun schon seit 15 Jahren eine Entscheidung aussteht und für Planungen eine „satte sechsstellige Summe“ aufgewendet wurde. Manfred Merk und Ludwig Mayer sprachen sich gegen eine Entkernung des „Engels“ aus und nannten es "Steuergeldverschwendung". Helmut Wiedemann sieht in einem schönen Rathaus ein wichtiges Signal für Investoren. Josef Brandner jun. sieht, als maßgeblich für die Standortfrage, die Innenstadtentwicklung an. Er könnte sich das Rathaus kombiniert mit Einkaufsmarkt und Seniorenwohnungen auf dem Engel-Areal vorstellen. Ingo Krautmacher fragt sich warum das heutige Rathaus nicht weiterhin seinen Zweck erfüllen kann. Für ihn steht fest, dass jetzt endliche eine Entscheidung her muss. Dr. Theo Streicher möchte den Engel erhalten oder zumindest ein Gebäude mit ähnliche Kubatur im schwäbischen Stil. Engelbert Wiedemann wünscht sich die Stadt als Investor bei der Ansiedelung eines Vollsortimenters, um auf Nummer sicher zu gehen.
Bei all der Diskussion um das Rathaus sollten die Verantwortlichen nicht vergessen, dass in naher Zukunft enorme Investitionen für den dringend notwendigen Hochwasserschutz anstehen. Ohne Hochwasserschutz ist die weitere Entwicklung Thannhausens stark gefährdet. Deshalb gilt es für alle bei der Investition für das Rathaus in punkto Kosten mit Augenmaß zu handeln.

Quelle: MN vom 18.04.2009

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Dr. Leopold Herz MdL besucht den Landkreis Günzburg

Der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler Dr. Leopold Herz aus Wertach besuchte den Landkreis Günzburg - mehr unter http://www.fw-kvguenzburg.de/aktuell/

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Freie Wähler Thannhausen besuchen Berlin

v.l.n.r.: Jutta Zimmermann, Erika Keller, Engelbert Wiedemann, Maria Lindenmayr,Elfriede Wiedemann, Monika und Karl Thiel, Dr. Georg Nüsslein MdB, Erich Keller, Franz Zimmermann Bild: Dr. Heinrich Lindenmayr

Bundespolitische, kommunalpolitische und private Themen debattierte Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Nüsslein mit der Besuchergruppe der Freien Wähler Thannhausen im Bundestag in Berlin.

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Das neue Rathaus von Thannhausen soll auf dem Engel-Areal stehen

Wenn es nach Prof. Karl Ganser geht, kann das neue Thannhauser Rathaus nur auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Engel entstehen.
Nach der Vorstellung seiner Idee für den Kreuzungsbereich der B 300 und der St 2025, hier schlägt Professor Ganser eine radikale Verkehrsberuhigung - in Form des Rückbaus der Fahrbahn - auf nur 4,50 m Fahrweg auf einer Ebene mit dem Fußgängerverkehr vor, kam der ehemalige Geschäftsführer der IBA Emscherpark zum Thema Rathausneubau.
Nach Auffassung von Ganser muss der bestehende dreiseitige Hof mit ehemaliger Gastwirtschaft, Brauerei und Scheune erhalten werden. Das historisch Gewachsene sollte nicht zerstört werden. Nach seinen Vorstellungen könnte im Ost-West-Trakt (ehemaliges Gasthaus, Hotel- und Brauereigebäude) Räumlichkeiten für Verwaltung und Rat geschaffen werden, in Nord-Süd-Richtung sollte nach Meinung von Professor Ganser zum Raiffeisenplatz hin, ein großzügiges Foyer als repräsentativer Glasbau errichtet werden.
Für die frühere Abfüllung der Engel-Brauerei (Querbau im östlichen Bereich) wäre aus Sicht von Professor Ganser die Schaffung einer Markthalle denkbar. Er begrüßt das Bestreben der Stadt, dass auf dem Engel-Areal die Ansiedlung eines Vollsortimenters angestrebt wird. Er rät hinsichtlich der konkreten Aufplanung des Engel-Areals zu einem weiteren bürgeroffenen Verfahren mit vier bis fünf Fachplanern.

Den Ideen von Professor Ganser wurden als interessant und als guter Ansatz für die weitere Planung eingestuft. Die Gestaltung des Engel-Areals und die monumentale Bauweise sind im Hinblick auf die Finanzierbarkeit als nicht darstellbar einzuordnen und finden in der vorgeschlagenen Form nicht die Zustimmung der Freien Wähler.

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Krumbach/Lokalnachrichten/Artikel,-Die-Zukunft-liegt-in-der-Innenstadt-_arid,1534271_regid,9_puid,2_pageid,4499.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Krumbach/Lokalnachrichten/Artikel,-Vision-stoesst-auf-geteiltes-Echo-_arid,1533348_regid,9_puid,2_pageid,4499.html

 

Jetzt ist der Stadtrat am Zug

Artikel in den Mittelschwäbischen Nachrichten vom 23.02.2009 von Dr. Heinrich Lindenmayr

38 Ideen für die Weiterentwicklung der Stadt stellte Moderatorin Ingegerd Schäuble dem vorläufig letzten Bürgerschaftsdialog vor. Die Ideen hatten Bürger im Verlauf der vorangegangenen vier Arbeitstreffen formuliert. Aufgabe des letzten Treffens war es, die Ideensammlung zu diskutieren und zu erweitern. Jetzt ist der Stadtrat wieder am Zug.

Der Fahrplan für das weitere Vorgehen steht: Am 13. März wird Ingegerd Schäuble die Ergebnisse des Bürgerschaftsdialogs an die Stadt übergeben. Am 24. März findet eine Sondersitzung des Stadtrats statt, in der Ingegerd Schäuble die Vorstellungen der Bürger den Räten präsentiert und erläutert. Danach beraten die Fraktionen, wie und mit welchen Prioritäten sie die Bürgervorschläge aufgreifen und umsetzen wollen. Bei der Stadtratssitzung am 7. April sollen öffentlich erste Weichenstellungen getroffen werden. Insbesondere die Rathausfrage, von der vieles andere abhängt und die andere Entscheidungen blockiert, soll dann prinzipiell entschieden werden.

Die Qualität der konstruktiven und fairen Zusammenarbeit zwischen den Bürgern, dem Stadtrat und der Stadtverwaltung soll erhalten werden, war man sich am Ende des Bürgerschaftsdialogs einig. In dieser oder einer ähnlichen Gesprächsmethodik wolle man den Bürgerschaftsdialog in regelmäßigen Zeitabständen fortführen. Die zielführende Kooperation zwischen den privaten Eigentümern, den Wirtschaftsunternehmen und der Stadt soll weiter ausgebaut werden. Auf das Votum der Bürger zu hören, das sei ihm wichtig, erklärte Bürgermeister Georg Schwarz in seinem Schlusswort. Gemeinsam komme man weiter. Schwarz verwahrte sich aber dagegen, dass der Bürgerschaftsdialog eine Art von Kontrollfunktion ausübe, dass der Stadtrat sich künftig vor diesem Forum rechtfertigen solle, welche Vorschläge der Bürger angepackt und „abgearbeitet“ worden seien. Ohne fremde Hilfe, ohne die Projektsteuerung durch das Schäuble-Institut für Sozialforschung, wäre das konstruktive und zielführende Gespräch zwischen Bürgern, Stadtrat und Stadtverwaltung wohl eine Wunschvorstellung geblieben, würdigte Schwarz die Leistung von Ingegerd Schäuble und ihren Mitarbeitern. Die Moderatorin lobte das Engagement der Thannhauser Bürger.

Mit Bedauern stellte Schäuble fest, dass sich jungen Leute nicht am Bürgerschaftsdialog beteiligt hätten. Der Dialog gestaltete sich in der Tat als Ü 50-Veranstaltung.

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Erfahrungsaustausch mit anderen Städten und Gemeinden - Kreisgeschäftsführer Peter Schoblocher beim Kommunalpolitischen Arbeitskreis der FW

Artikel in der Schwabmünchner Allgemeinen vom 21.02.2009

 

Bobingen - Die neu gestaltete Innenstadt von Bobingen macht Kommunalpolitiker aus anderen Städten neugierig. Eine Plattform zum Erfahrungsaustausch bot ihnen der Kommunalpolitische Arbeitskreis der Freien Wählervereinigung (FW) in Bobingen.

Fazit: Von Ort zu Ort gibt es unterschiedliche Zielrichtungen aber für die Umsetzung gab es in Bobingen wichtige Tipps. Der Austausch soll daher fortgesetzt werden.

Unter fachlicher Begleitung des Schwabmünchner Stadtrates, Diplom-Ingenieurs und Architekten Gerhard Birkle veranstaltete die Freie Wählervereinigung Bobingen mit der Vorsitzenden Carmen Bader und den beiden Stadträten Waltraut Wellenhofer und Rainer Naumann den Erfahrungsaustausch zur Innenstadtentwicklung in Bobingen, Königsbrunn und Schwabmünchen.

Während die Bobinger stolz die zwei Abschnitte des Ausbaus an der Hochstraße vorzeigen, lebt aus Sicht der Gesprächsrunde Königsbrunn noch mit Provisorien und Schwabmünchen befindet sich noch in der Planungsphase. Wichtigste Botschaften gab es für die Stadträte Michael Großmann (Schwabmünchen) und Jürgen Raab (Königsbrunn) sowie Peter Schoblocher, Ratsherr aus Thannhausen: In Bobingen würden sich mehrere Maßnahmen ergänzen.

Dazu gehören Verkehrsberuhigung mit Verschwenkungen der Straße und neuen Parkplätzen, die Öffnung der Durchgangsstraße zum Rathaus mit dem neuen Bistro-Café sowie die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes mit Vollsortiment in Ergänzung der angestammten Geschäfte und Betriebe. Eindruck der FW: „Die Bürger steuern das Zentrum nunmehr gezielt sowohl mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit dem Pkw an“, so Dritte Bürgermeisterin Waltraut Wellenhofer.

Sie bestätigte, wie wichtig es sei, Anlieger, Gewerbetreibenden und Grundstücksbesitzer vollständig über die Maßnahmen, die finanziellen Auswirkungen, aber auch finanzielle Einbußen während der Bauzeiten zu informieren.

Eigene Gestaltungselemente

Dies müsse genau geplant und allen Betroffenen offen gelegt werden. „Achten sollte man auf Bezuschussungs- und Finanzierungsmodelle“, so ihr Hinweis auf die großen Staatszuschüsse, die nach Bobingen flossen. Fazit des Erfahrungsaustausches: Jede der drei Städte zielt auf eigene Gestaltungselemente: Königsbrunn mit seiner rasanten Mittelstandsentwicklung setze auf die Bildung eines Stadtkerns, dazu gehört auch ein neues Zentrum am Europaplatz. Schwabmünchen habe mit seinem historischen Hintergrund eines jahrhundertalten Marktes dessen Charakter zu stärken, Bobingen mit seinem raschen Aufstieg von der bäuerlichen zur Industriegemeinde wolle dem Zentrum den Eindruck einer schnell befahrbaren Durchgangstraße nehmen und dafür mehr zum Aufenthalt einladen.

Leser der Mittelschwäbischen Nachrichten stimmen für Rathaus auf dem Engel-Areal

Artikel von Maximilian Czysz in den MN vom 18.02.2009

Ein überraschendes Ergebnis: Bei der Internet-Abstimmung zum neuen Thannhauser Rathaus hat die Variante Engel-Areal das Rennen gemacht. 53 Prozent der Mausklicks entfielen auf den Standort, der in der Kombination mit dem gesamten Areal am meisten Entwicklungspotenzial in der Stadt verspricht. Die bislang bevorzugte Variante Kreuzwirt fiel durch. Insgesamt wurden 2116 Klicks gezählt. Die Online-Abstimmung ist freilich nicht repräsentativ und wissenschaftlich, gibt aber ein gewisses Stimmungsbild wieder.

 

 

 

Die Wahl der Leser ist auf das Engel-Areal gefallen: Dort bieten sich die meisten Entwicklungsmöglichkeiten an. Der Engelbräu könnte beispielsweise saniert und das benachbarte repräsentative Bauberger-Haus angeschlossen werden, um der Verwaltungsgemeinschaft genügend Platz zu bieten. Im östlichen Teil des Geländes bietet sich außerdem die Möglichkeit, einen Vollsortimenter unterzubringen. Dieser könnte für die Innenstadt Magnetwirkung haben und die Thannhauser Geschäftswelt beleben.

906 Klicks (43 Prozent) erhielt die Variante Verwaltungsgebäude am bestehenden Rathaus am Christoph-von-Schmid-Denkmal. Das alte Gebäude könnte saniert, aufgestockt oder gar abgerissen werden, um an Ort und Stelle ein neues zu errichten. Ganz abschlagen war bei der Internet-Abstimmung der Kreuzwirt (4 Prozent) - bei den Treffen im Rahmen des Bürgerdialogs hatten sich dafür noch die meisten Thannhauser ausgesprochen. Schließlich könnten sich mit dem Standort mehrere Probleme gleichzeitig lösen: Zum einen verschwindet das marode Gebäude direkt an der Kreuzung. Zum anderen erfährt die Ortsmitte eine optische Aufwertung mit einem neuen zentral gelegenen Rathaus.

Jetzt muss der Stadtrat entscheiden. Eine Kostenanalyse soll klären, welche Variante sich tatsächlich umsetzen lässt. Daran krankt es beim Standort Kreuzwirt: Um dort ein neues Rathaus zu bauen, müssten erst Immobilien zugekauft werden. Ein Eigentümer hat der Stadt bereits abgesagt. Der Kreuzwirt, der Engelbräu und das Bauberger-Haus gehören dagegen der Stadt.

Das neue Rathaus in Thannhausen auf dem Engel-Areal ?

Ein Bürgerentscheid zum Erhalt des historischen Gasthof „Engel“ brachte den Willen der Bürgerschaft deutlich zum Ausdruck – Der „Engel soll bzw. muss stehen bleiben !
Die Teilnehmer des Bürgerdialogs, ca. 0,5 Prozent der Einwohner Thannhausens, haben sich nun für einen Rathaus-Standort ausgesprochen, der zur Folge hat dass 25 Prozent der zentralen Innenstadt abgebrochen werden müsste, um das Rathaus bauen zu können.
Das sind drei große Häuser ! Häuser mit Läden, Büros und Wohnungen. Diese Häuser tragen zur Belebung der Innenstadt bei. Ein Rathaus ist in der Regel um 17 Uhr verwaist. Am Wochenende ist es normalerweise geschlossen. Jetzt kommt aber das Beste. Zwei der drei Grundstücke müssen von der Stadt noch erworben werden, d.h. wenn ein einigermaßen, realistischer Preis angesetzt wird, dann erwirbt die Stadt Thannhausen Grund und Boden zu einem Quadratmeterpreis, der auch in München erzielt wird, denn die Stadt benötigt nur die Fläche, nicht die Häuser.
Auf dem, im Besitz der Stadt befindliche sog. Engel-Areal, ist genügend Raum ein Rathaus unterzubringen. Die Lage ist zentral. Für Bediensteten und vor allem die Besucher können ausreichend Parkplätze geschaffen werden. Wenn die Planung das Hotel Engel mit einbezieht und die Erweiterung zum zentralen Raiffeisenplatz gebaut wird, bekommt Thannhausen ein repräsentatives Gebäude mitten in der Stadt und es werden vor allem keine Steuergelder verschwendet.

Historische Stadtmitte - für neues Rathaus opfern ?

Wenn es nach dem Willen des Bürgerdialoges in Thannhausen geht, sollen 3 historische Häuser, die im heutigen Zustand nicht repräsentativ sind, für ein neues Rathaus geopfert werden. Hier sind Bilder dieser Häuser aus vergangenen Tagen zu sehen. Im Bürgerentscheid wollte die deutliche Mehrheit, dass das ehemalige Hotel Engel nicht abgebrochen wird, weil schon zuviel in Thannhausen abgebrochen worden ist und nun sollen 3 Häuser in der Stadtmitte fallen.

Scheitert der Standort Kreuzwirt an Immobilien?

Der Kreuzwirt
Vision, die kaum verwirklicht werden kann
Frau Schäuble und Bgm.Georg Schwarz

 

Bericht von Maximilian Czysz in der MN vom 26.01.2009

Die kurze Anmerkung von Bürgermeister Georg Schwarz schlug ein wie eine Bombe: Eines der beiden Gebäude, die zur Verwirklichung eines neuen Rathauses an der Thannhauser Hauptkreuzung ins Eigentum der Stadt gehen müsste, sei kaum zu erwerben. „Verhandlungen sind derzeit nicht möglich. Die Eigentümer sind komplett gegen eine Veräußerung“, sagte Schwarz. Mit seiner Erklärung nahm die Bürgerkonferenz einen völlig neuen Verlauf. Vier Stunden lang wurden erneut die möglichen Standorte für ein neues Verwaltungsgebäude diskutiert.

Wie beim vergangenen Treffen hatte der Kreuzwirt-Standort oberste Priorität für die Teilnehmer. Die Stadt soll nun prüfen, ob nicht doch noch ein Kauf möglich ist. Gibt es kein finanziell vertretbares Ergebnis, dann kommen zwei weitere Standorte auf den Prüfstand: ein Rathaus am alten Fleck sowie das Engelbräu. Die Hotel-Gaststätte, deren Abriss vor einem Jahr durch einen Bürgerentscheid verhindert wurde, gehört wie das benachbarte Bauberger-Haus der Stadt. Nils Goltermann regte an, auszuloten, ob nicht ein Vollsortimenter auf dem Areal hinter der ehemaligen Brauerei unterkommen könnte. Damit hätte die Innenstadt den vielfach beschworenen Magnet, der weitere Kaufkraft anzieht.

Zugang zur Bahnhofstraße

Außerdem könnte ein direkter Zugang zur Bahnhofstraße über den Raiffeisenbank-Platz geschaffen werden. Wenn der Engel auf eine historische Form zurückgeführt würde, dann erhalte er auch eine repräsentative Optik, merkte Peter Schoblocher (FW) an. Schon architektonische Kleinigkeiten reichten aus, um mit vertretbarem Aufwand eine Lösung zu schaffen, sagte Goltermann. Aus dem gegenüberliegenden Stadel lasse sich auch eine Stadthalle mit Biergartenbetrieb an den beiden Kastanienbäumen verwirklichen, malte Architekt Schoblocher in Gedanken aus. Befürworter der Engel-Variante ist auch Zweiter Bürgermeister Karl Thiel. Er erhielt Applaus, als er deutlich machte, dass sich die Kreuzwirt-Lösung kaum verwirklichen lasse. „Wir diskutieren heute um des Kaisers Bart, stehen aber gleichzeitig unter Zugzwang.“ Sichtlich genervt über mögliche Immobiliengeschäfte der Stadt sagte er: „Wir kaufen nichts mehr. Jetzt ist Schluss.“

Neue Parkplätze in der Mitte

Thiels Meinung teilte nicht jeder in der Aula der Anton-Höfer-Grundschule. Schließlich birgt auch die Kreuzwirt-Lösung Möglichkeiten: Beispielsweise könnte mit ihr das Rathaus abgerissen und dafür ein begrünter Parkplatz am Christoph-von-Schmid-Denkmal geschaffen werden. Dafür plädierte Gräfin Schönborn. Bleibt das Gebäude bestehen, bietet es Platz beispielsweise für die Bibliothek oder Vereine. „Das alte Rathaus darf nicht weg“, manifestierte Manfred Göttner. Dass die Kreuzwirt-Variante nicht vom Tisch sein muss, verdeutlichte Barbara Machon. Ihr Architekturbüro hatte die Varianten ausgearbeitet. Auch ohne das Zimmermann-Haus lasse sich ein neues Rathaus mit drei oder vier Geschossen an der Kreuzung realisieren, wenngleich sie bekannte: „So haben wir eine nicht wirklich ideale Situation. Aber es muss uns nicht aus den Gleisen werfen.“ Auch Andreas Distler vom Moderationsbüro riet zu Beharrlichkeit: „Man sollte den Mut haben, an Visionen festzuhalten.“

Eine weitere Möglichkeit für ein neues Rathaus wäre, das bestehende Gebäude am Denkmal zu sanieren, es aufzustocken oder an dieser Stelle komplett neu zu bauen. Dem gegenüber stünde allerdings erhebliche Kosten, wenn die Verwaltung für die Bauzeit ausgelagert werden müsse, erklärte Schwarz. Aber was passiert bei dieser Variante mit dem augenblicklichen Schandfleck Kreuzwirt und dem maroden Engel? Vorgeschlagen wurde, das gesamte Areal zwischen Kirche und Kreuzung nach und nach zu gestalten. Sprich: Bei einer Rathaussanierung könnten die Zug um Zug erworbenen Gebäude mit in die Planungen, beispielsweise für einen erweiterten Stadtplatz, einfließen. Auch ein Marktplatz könnte entstehen, sagte Helmut Wiedemann vom Wirtschaftskreis. Er mahnte: „Das Leben in der Innenstadt geht aus, wenn wir es nicht schaffen, neue Investoren zu bekommen.“ Und die seien mit dem Engel-Areal am besten bedient.